7.7.2019 – Versuchte räuberische Erpressung in München

8.7.2019 München. Am Sonntag, 7.7.2019, gegen 23:55 Uhr, schlief ein 24-jähriger Somalier, der keinen festen Wohnsitz hat, auf einer Sitzbank in der St.-Paul-Straße.

Offenbar um den Mann zu bestehlen, setzten sich ein 24-jähriger Afghane aus München und ein 45-jähriger Iraker aus Eichenau dazu.

Als der schlafende Mann aufwachte, zog der 24-jährige Afghane ein Messer, hielt es in Richtung des Opfers und forderte ihn auf, das Mobiltelefon auszuhändigen.

Nachdem der Mann die Herausgabe seines Mobiltelefons verweigerte, kam es zu einem Gerangel mit dem 24-jährigen Afghanen. Der 45-jährige Iraker versuchte hierbei, seinen Bekannten von weiteren Gewalttätigkeiten abzuhalten.

Der Vorfall wurde von einem 24-jährigen Münchner beobachtet. Dieser sprach die Tatverdächtigen an und gab an, die Polizei verständigt zu haben. Daraufhin flüchteten die beiden Männer.

Die beiden Tatverdächtigen konnten kurze Zeit später in Tatortnähe durch Beamte der Polizeiinspektion 14 und Polizeiinspektion 12 festgenommen werden. Das bei der Tat verwendete Messer wurde bei der Absuche durch einen Diensthundeführer in Tatortnähe aufgefunden.

Der 24-jährige Afghane wurde im Anschluss in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Der 45-jährige Iraker wurde nach einer durchgeführten erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen. Beide wurden wegen der versuchten räuberischen Erpressung angezeigt.

Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.