8.2.2021 – Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

8.2.2021 München. Im Zeitraum von Freitag, 5.2.2021, 06:00 Uhr, bis Montag, 8.2.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt- und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen.

Über 4.200 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 415 Verstöße angezeigt. In 121 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

Am Freitag, 5.2.2021, gegen 23:55 Uhr, wurde dem Notruf 110 mitgeteilt, dass sich in einem Appartement in der Zwillingstraße in Milbertshofen mehrere Personen befinden würden, die dort laut feierten.

Drei Streifen der Polizeiinspektion 47 (Milbertshofen) fuhren zu der Adresse und trafen in dem Appartement auf 15 Personen (aus München, Pforzheim und dem Landkreis Fürstenfeldbruck), die dort feierten. Bei zwei Personen wurden geringe Mengen Marihuana aufgefunden.

Alle wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt und dazu wurden die beiden Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz ebenfalls zur Anzeige gebracht. Nach der Anzeigenbearbeitung mussten alle Personen die Örtlichkeit verlassen.

Am Samstag, 6.2.2021, gegen 21:10 Uhr, rief ein Zeuge beim Polizeinotruf 110 an und er teilte mit, dass in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Schellingstraße eine Party mit lauter Musik stattfinden würde.

Mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren zu der Wohnung. Die dortige Bewohnerin gab an, dass in ihrer Wohnung keine Party stattfinden würde.

Die Polizeibeamten entdeckten jedoch Hinweise, die auf den Besuch von mehreren Personen hindeuteten.

Daraufhin sahen sie sich die Innenhöfe der dortigen Häuser an. Dort konnten dann mehrere Personen festgestellt werden, die beim Eintreffen der Beamten die Wohnung im ersten Stock über eine Feuerleiter, die sie vom Balkon erreichten, verlassen hatten.

Sieben Personen aus München und dem Kreis Mettmann wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Sie mussten danach bis auf die Wohnungsbewohnerin die Örtlichkeit verlassen.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)