19.7.2013 – Feuer in Wurmannsquick

19.7.2013 Wurmannsquick. Ein Großbrand mehrerer landwirtschaftlicher Gebäude in Hinterholzen zog einen Großeinsatz von Einsatzkräften nach sich.

Am 19.7.2013, gegen 12:05 Uhr, wurde das Feuer der Integrierten Leitstelle in Passau mitgeteilt. Diese wiederum verständigte die Einsatzzentrale der Niederbayerischen Polizei in Straubing.

Die Brandleiderin erlitt leichte Verletzungen infolge eines Schocks. Mehrere Tiere in der Stallung verendeten in den Flammen, bzw. mussten von Tierärzten aufgrund Ihrer Verletzungen im Nachgang getötet werden. Der Sachschaden kann derzeit noch nicht exakt beziffert werden, dürfte sich jedoch auf mehrere hunderttausend Euro belaufen.

Bei dem Gebäudekomplex handelt es sich um eine Stallung, drei überdachte Fahrsilos und ein angrenzendes Wohngebäude. Auf einem dieser Silos war eine Photovoltaikanlage angebracht.

Der Brand ist vermutlich im Bereich des Stallgebäudes ausgebrochen und griff im Anschluss auf das Fahrsilo über. Ein weiteres Übergreifen auf das Wohnhaus konnte durch den raschen Einsatz der Feuerwehren gerade noch verhindert werden. Lediglich der Balkon des Hauses wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Von den ca. 80 Kühen, die sich im Stall befunden haben, konnte ein Teil gerettet werden. Die restlichen Tiere, deren Anzahl noch nicht exakt beziffert werden kann, fielen dem Brand zum Opfer. Die Brandleiderin wurde leicht verletzt, sie erlitt einen Schock und musste ambulant behandelt werden.

Die Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache wurden vom Kriminaldauerdienst der Kripo Passau übernommen. Derzeit kann die Brandörtlichkeit noch nicht betreten werden. Sobald dies gefahrlos möglich ist, können die Beamten ihre Arbeit fortsetzen.


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