25.11.2019 – Unfall auf der A92

25.11.2019 Niederbayern. Pkw gerät auf der A92 in Brand, nachdem er in das Heck eines Sattelzuges geprallt war; Ersthelfer retten dem eingeklemmten Fahrer das Leben.eingeklemmt und der Pkw geriet im Frontbereich sofort in Brand.

Am Montagvormittag, 25.11.2019, 10:00 Uhr, befuhr ein 49-Jähriger aus dem Landkreis Sulzbach-Rosenberg die A92 in Fahrtrichtung Deggendorf.

Zwischen den Anschlussstellen Anschluss B15n und Wörth a. d. Isar prallte er mit seinem Pkw Alfa Romeo ungebremst in das Heck eines Sattelzug, der zu diesem Zeitpunkt den rechten Fahrstreifen befuhr.

Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und der Pkw geriet im Frontbereich sofort in Brand.

Ein 53-jähriger Brummifahrer aus dem Landkreis Landshut, ein 35-Jähriger aus dem Landkreis Erding und 31-Jähriger aus dem Landkreis Freising hielten an der Unfallstelle an und löschten den Brand mit ihren Feuerlöschern, bevor die Flammen sich weiter ausbreiten konnten.

Sie haben mit ihrem vorbildlichen Einsatz wohl das Leben des eingeklemmten Fahrers gerettet.

Der Pkw hatte sich derart in den Sattelauflieger verkeilt, dass die Feuerwehren aus Wörth a. d. Isar und Postau eine Stunde brauchten, um den schwerverletzten Fahrer zu befreien. Er wurde in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Sattelzuges, ein 43-Jähriger aus der Slowakei blieb unverletzt.

An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 80.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache befand sich auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Landshut ein Gutachter an der Unfallstelle.

Die A92 war in Richtung Deggendorf bis 15:00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Autobahnmeisterei Wörth a. d. Isar am Anschluss zur B15n ausgeleitet. Es bildete sich ein Rückstau bis zu drei Kilometern.

Verkehrsteilnehmer, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich mit der Autobahnpolizeistation Wörth a. d. Isar in Verbindung zu setzen (Tel. 08702/948299-0)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)