25.9.2019 – Tödlicher Unfall auf der A3 bei Passau

25.9.2019 Passau/Niederbayern. Kleintransporter mit drei Insassen kracht in vorausfahrenden Sattelauflieger – Beifahrer im Transporter erliegt noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen – A3 war für mehrere Stunden in Richtung Regensburg gesperrt.

Am frühen Mittwochmorgen ereignete sich auf der A3 bei Passau ein Auffahrunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen.

Ein Kleintransporter mit niederländischer Zulassung, besetzt mit drei bulgarischen Staatsangehörigen, fuhr zwischen den Anschlussstellen Passau/Nord und Aicha vorm Wald auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf und schleuderte anschließend in die dortige Mittelschutzplanke. Hierbei wurden alle drei Insassen des Kleintransporters eingeklemmt.

Der Unfallverursacher, ein 22-jähriger Bulgare blieb bei der Kollision unverletzt, sein 23-jähriger Mitfahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Für den 48-jährigen Beifahrer kam jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Durch die Staatsanwaltschaft Passau wurde zur Klärung des Unfallherganges sowohl ein unfalltechnisches als auch unfallanalytisches Gutachten angeordnet.

Die A3 war bis zur Beendigung der Unfallaufnahme durch Beamte der Verkehrspolizei Passau für mehrere Stunden komplett für den Verkehr in Richtung Regensburg gesperrt.

Die Ausleitung erfolgte durch Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Passau an der Anschlussstelle Passau/Nord. Aufgrund des morgendlichen Berufsverkehrs bildete sich ein Rückstau über mehrere Kilometer bis zur Anschlussstelle Passau/Mitte.

An der Unfallstelle waren Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Schalding links und rechts der Donau, Haarschedel sowie der Hauptwache Passau.

Symbolfotos: Bayerische Polizei