26.2.2018 – Brand eines Lkw – Austritt von Gefahrgut auf der A3

27.2.2018. Am Montag, 26.02.2018, gegen 19.48 Uhr wurde die Einsatzzentrale des PP Niederbayern über einen auf der BAB A 3 Höhe der Grenzkontrollstelle beim PP Rottal brennenden Lkw informiert.

Unmittelbar nach der Erstmitteilung gingen Hinweise ein, dass der Lkw mit rumänischer Zulassung Gasflaschen geladen hat.

Dementsprechend wurde die BAB in beide Fahrtrichtungen gesperrt und der Gefahrenbereich entsprechend abgesperrt bzw. geräumt.

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Durch die eintreffende Feuerwehr konnte der Brand relativ schnell gelöscht werden.

Aufgrund der bei den Löscharbeiten entstandenen Rauchentwicklung wurde über die Rundfunkanstalten eine Gefahrenmeldung ausgestrahlt.

Die Bewohner des östlichen Umfeldes wurden dabei aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Diese Warnmeldung konnte um 21.53 Uhr wieder aufgehoben werden.

Im weiteren wurde aufgrund der Frachtpapiere bekannt, dass der Lkw 844 kg Farbsprühdosen mit Aerosolen und ca. 13 Tonnen Insektizide (Butoxone) geladen hatte.

Das geladene Insektizid war in 5 Liter Kanister verpackt.

Diese Kanister sind bei dem Brand geschmolzen und laufen nunmehr aus.

Nach Feststellungen vor Ort liegt die Brandursache an dem rumänischen Lkw darin, das sich ein Reifen des Sattelaufliegers festgefahren hat und diesen dann entzündet hat.

Gegen 02.00 Uhr konnte eine Fahrspur in Richtung Nürnberg wieder freigegeben werden.

Die weiteren Sperrungen insbesondere in Fahrtrichtung Österreich bleiben wohl bis zum Ende dieser Arbeiten bestehen.

Mit einem Ende dieser Beeinträchtigungen kann nach derzeitiger Einschätzung erst am Vormittag des heutigen Tages gerechnet werden.

Mit einsetzendem Berufsverkehr ist in diesem Bereich wohl mit massiven Verkehrsstörungen zu rechnen.

Angaben zu den entstandenen Schäden an der Fahrbahn und möglicher Umweltschäden sind definitiv erst nach Beendigung der Aufräumarbeiten möglich.