Sicher auf den Christkindlmärkten in Niederbayern

21.11.2019 Niederbayern. In Kürze beginnen wieder die Christkindlmärkte in der Region. Zwischen Glühwein, Bartwurst und Lichterketten treiben auch Taschendiebe immer wieder ihr Unwesen.

Zwar gingen die registrierten Fälle beim Taschendiebstahl niederbayernweit im Jahr 2018 von 257 (2017) auf 224 (2018) zurück. Trotzdem möchte das Polizeipräsidium Niederbayern mit ein paar einfachen Verhaltensmaßnahmen darauf aufmerksam machen, wie Sie sich davor schützen, Opfer von Trickdieben zu werden.

Damit der Besuch von einem der demnächst beginnenden Christmärkte für Sie keine unangenehmen Folgen hat, möchte die niederbayerische Polizei Ihnen ein paar Tipps geben, wie sie sich gerade im Gedränge vor Taschendieben schützen können.

Beschränken Sie sich aufs Nötigste. Stecken Sie Bargeld ein und lassen Sie Karten und Geldbörse, falls möglich, zuhause. Tragen Sie Geld, Zahlungskarten und Ausweispapiere immer in verschiedenen verschlossen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.

Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter dem Arm.

Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.

Legen Sie keinesfalls Geldbörsen auf Ablagetische.

Hängen Sie Ihre Handtasche nicht über Stuhllehnen und stellen Sie sich nicht unbeaufsichtigt ab. Lassen Sie Jacken und Mäntel nicht unbeaufsichtigt.

Sollte Ihnen dennoch Ihre Geldbörse/Handtasche samt Inhalt gestohlen worden sein, handeln Sie schnell. Sperren Sie unverzüglich Ihre Zahlungskarte über den Sperr-Notruf 116 116 bzw. den Kartensperrdienst für SEPA-Lastschriftzahlungen (KUNO) und informieren Sie sofort Ihr Kreditinstitut.

Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei, eine sog. KUNO-Sperrung kann ausschließlich bei der Polizei vorgenommen werden.

Mit Hilfe von KUNO sperren Sie Ihre Karte zusätzlich für Zahlungen mit Unterschrift.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)