3.9.2014 – Unfall zwischen Amberg und Schmidmühlen

3.9.2014 Ensdorf/Oberpfalz. Am Mittwoch 03.09.2014, gegen 10 Uhr ereignete sich auf der Staatsstraße 2165 zwischen Amberg und Schmidmühlen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person getötet wurde.

Nach derzeitigen Erkenntnissen war der Fahrer eines 3er BMW in Richtung Amberg unterwegs und kam auf Höhe der Ortschaft Ensdorf, in einer langgezogenen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Auf dieser war ein Lkw in Richtung Schmidmühlen unterwegs.

Beide Fahrer waren alleine in ihren Fahrzeugen. Der 50-jährige Lenker des Lkw wich noch so weit es ging nach rechts zum Fahrbahnrand hinaus, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Unfall ereignete sich auf der Brücke über die Vils.

Der Zusammenprall war so stark, dass der Fahrer des BMW tödliche Verletzungen davontrug. Der Lkw-Fahrer kam mit einem Schock ins Amberger Klinikum.

Die Vilstalstrecke musste komplett gesperrt werden. Die Feuerwehren aus Ensdorf, Vilshofen und Ebermannsdorf waren im Einsatz und hatten eine Umleitung durch den Ortskern von Ensdorf eingerichtet.
Die Staatsanwaltschaft Amberg ordnete die Hinzuziehung eines Gutachters an die Unfallstelle an.
Der Lkw war mit niederschwelligem Gefahrgut, wie getränkte Lappen, Resten von Waschbenzin und Frostschutzmittel aus einem Entsorgungsbetrieb aus Amberg beladen.

Zur genauen Bestimmung der einzelnen Stoffe und dem entsprechenden Umgang damit, wurde der Gefahrguttrupp der Verkehrspolizeiinspektion Amberg angefordert.
Da der BMW auf einen Angehörigen der US-amerikanischen Truppen zugelassen war, wurde die Militärpolizei verständigt, die mit ihren Ermittlern an die Unfallstelle kam.

Die Identität des Getöteten konnte bislang noch nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Die Ermittlungen bei den amerikanischen Streitkräften dauern an. Die Staatstraße war bis in die Nachmittagsstunden hinein total gesperrt. Zu Verkehrsstauungen kam es jedoch nicht.