20.7.2013 – Reisewelle bringt rund 80 Kilometer Stau in Richtung Süden

20.7.2013 Wien (OTS) – “Angesagte Reisewellen” finden doch statt und bringen die erwarteten Staus mit sich. Unter dieses Motto könnte man den heutigen Reise-Samstag in Österreich und dem benachbarten Ausland stellen.

Besonders betroffen waren nach Informationen des ARBÖ die Tauernautobahn (A10), Brennerautobahn (A13), die Karwankenautobahn (A11) und die Fernpaß Bundesstraße (B179). Auch im benachbarten Ausland war auf den wichtigsten Transitstrecken sehr viel Geduld gefragt.

Den Auftakt der Staus in Richtung Süden auf der Tauernautobahn (A10) bildete bereits in den Morgenstunden ein Auffahrunfall im Brentenbergtunnel bei Paß Lueg. Gegen 05:33 Uhr kam es zu einem Sachschadenunfall mit 3 Fahrzeugen. Im Zuge des Urlauber-Reiseverkehrs kam es binnen weniger Minuten zu kilometerlangen Staus, die sich bis in die Mittagsstunden nicht auflösten. Gegen 11:00 Uhr wurde im Bereich zwischen Paß Lueg und Golling rund 7 Kilometer Stau gemessen.

In weiterem Verlauf kam es ab 08:30 Uhr vor der Mautstelle St. Michael zu rund 5 Kilometer Stau in Richtung Villach. In Kärnten kam es vor dem Karwankentunnel auf der Karwankenautobahn (A11) ab ca. 10 Uhr ebenfalls zu rund rund 5 Kilometer Stau in Richtung Slowenien. “Das bedeute für die Reisenden rund 1 Stunde Wartezeit”, berichtete ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

In Tirol standen die Brennerautobahn (A13) und die Fernpaß Bundesstraße (B179) im Mittelpunkt der Stauberichterstattung. Auf der Brennerautobahn kam es zwischen der Mautstation Schönberg und der Ausfahrt Stubaital zu rund 5 Kilometer Stau. Auf der Fernpaß Bundesstraße (B179) wurde der Verkehr in Richtung Reutte vor dem Grenztunnel Füssen ab 10 Uhr nur mehr blockweise abgefertigt.

Die Folge waren auch hier rund 5 Kilometer Stau. Auch im weiteren Verlauf der B179 war der Kolonnenverkehr sehr dicht. Auch in Oberösterreich kam es auf der Pyhrnautobahn (A9) zwischen Inzersdorf und Sankt Pankraz in Richtung Graz auf einer Strecke von rund 20 Kilometer im Laufe des Vormittags immer wieder zu zähem Verkehr und Staus.

Im benachbarten Ausland war vor allem auf den Transitrouten in Bayern und Südtirol sehr viel Geduld gefragt. In Bayern kam es auf der Verbindung Salzburg-München (A8) zu rund 20 Kilometer Stau in Richtung Salzburg. Auch der Rückreiseverkehr sorgte auf der A8 für zum Teil kilometerlange Staus. In Südtirol war wie bereits prognostiziert vor allem die Brennerautobahn (A22) betroffen.

In Richtung Verona wurden zwischen der Mautstelle Vipiteno/Sterzing und der Grenze Brennero/Brenner gegen 11:30 Uhr rund 6 Kilometer Stau gemessen. In der Gegenrichtung kam es zwischen Bolzano/Bozen-Nord und San Michele zu sehr zähem Verkehr. Auf der Pustertal Staatsstraße (SS49) kam es auf einer Strecke von rund 30 Kilometern zwischen Brunico/Bruneck und Bressanone/Brixen zu abschnittsweise Kolonnenverkehr und Staus.

“Der Sommerferienbeginn in Nord-Rheinwestfalen hat die befürchteten Staus auf den Transitrouten mit sich gebracht. Mit einer wesentlichen Besserung der Situation rechnen wir erst im Lauf der späten Nachmittagsstunden. Dieser Reise-Samstag ist seit bisher stärkste im Sommer 2013, gibt aber nur einen kleinen Ausblick auf die beiden kommenden, an denen die Sommerferien in Bayern und Baden-Württemberg starten”, so ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider abschließend.