13.3.2013 – Lkw-Unfall auf A9

13.3.2013 Gefrees. Mittelschwere Verletzungen erlitt am Mittwochmorgen ein 45-jähriger Lastwagenfahrer, nachdem er auf der Autobahn auf einen stehenden Warnleitanhänger aufgefahren war. Ein Ersthelfer wurde ebenfalls leicht verletzt.

Gegen 9.40 Uhr befuhr der Mann aus dem Landkreis Hof mit einem Lkw mit Anhänger die A 9 in Fahrtrichtung Berlin. Kurz nach dem Parkplatz Streitau fuhr er aus bislang unbekannter Ursache auf einen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei auf.

Zur Absicherung der Bergung liegengebliebener Lkws, die wegen der winterlichen Straßenverhältnisse in der vergangenen Nacht auf dem Standstreifen der Autobahn standen, stellte die Autobahnmeisterei auf dem rechten Fahrstreifen einen Unimog mit angehängtem Warnleitanhänger ab und sperrte die Fahrspur. Bereits 500 und 1000 Meter vor dem Warnleitanhänger war die Sperrung des Fahrstreifens mit Vorwarntafeln angekündigt.

Durch die Wucht des Aufpralles auf den Anhänger wurde der Lkw-Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehren Stammbach und Gefrees mussten eine Stunde lang mit schwerem technischen Gerät arbeiten, um den Mann zu befreien. Anschließend wurde er von einem Notarzt und dem Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes vor Ort erstversorgt und dann vom Rettungshubschrauber ins Klinikum Bayreuth geflogen.

Der Fahrer des Unimog befand sich zum Zeitpunkt des Aufpralles nicht in seinem Fahrzeug. Er kam jedoch als Ersthelfer hinzu und erlitt einen Schock.

Der Unimog, der Warnleitanhänger und der Lkw wurden total beschädigt. Es entstand insgesamt Sachschaden in Höhe von zirka 250.000 Euro.

Für die Rettungsarbeiten musste die Autobahn ab der Anschlussstelle Gefrees komplett gesperrt werden. Zur Absicherung des Staus waren Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks Kulmbach eingesetzt.
Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Verkehrspolizei Hof. Die Bergung der stark beschädigten Fahrzeuge dauert derzeit noch an. An der Unfallstelle kommt es zu erheblichen Behinderungen.


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