15.10.2020 – Schwerer Unfall auf der A3 zwischen Weibersbrunn und Bessenbach/Waldaschaff

16.10.2020 Waldaschaff/Unterfranken. Zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen ist es am Donnerstagabend auf der A3 gekommen. Zwei Personen wurden schwer verletzt, eine davon lebensbedrohlich.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein mit zwei Personen besetzter VW in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs, als der Fahrer zwischen den Anschlussstellen Weibersbrunn und Bessenbach/Waldaschaff die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und kurz nach 21:30 Uhr mit offenbar hoher Geschwindigkeit rechts gegen die Außenleitplanke prallte.

Als der Pkw zurück auf die Fahrbahn schleuderte, konnte der Fahrer eines nachfolgenden BMW nicht mehr rechtzeitig reagieren. Er fuhr frontal gegen die Fahrerseite des VWs. Drei weitere Fahrzeuge wurden unmittelbar danach durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt.

Die beiden Insassen im VW erlitten bei dem Verkehrsunfall schwere Verletzungen. Nach aktuell vorliegenden Erkenntnissen schwebt der Fahrer in Lebensgefahr. Er wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Sein Beifahrer kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Am Steuer des BMW saß ein 36-Jähriger aus Wien, der dem Sachstand nach unverletzt blieb.

Während am VW Totalschaden entstand, wurde am BMW Fahrzeugfront massiv beschädigt. Beide Pkw müssen von Abschleppunternehmen geborgen werden. Die drei anderen Fahrzeuge, die durch Trümmerteile beschädigt wurden, sind noch fahrbereit. Zur Gesamtschadenshöhe liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Mit den Ermittlungen zum Unfallhergang ist die Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach betraut. Zur Klärung des exakten Unfallhergangs wurde auch ein Sachverständiger eingeschaltet.

Im Einsatz befanden sich zudem eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Aschaffenburg, rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Waldaschaff, Weibersbrunn, Bessenbach und Aschaffenburg-Land sowie die Autobahnmeisterei. Der Rettungsdienst war mit einem Hubschrauber, vier Rettungswagen und zwei Notärzten an der Unfallstelle.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)