16.5.2022 – Bei Garmisch-Partenkirchen von Regionalzug erfasst

18.5.2022 Garmisch-Partenkirchen/Oberbayern. Ein 72 Jahre alter Mann wurde am Montagnachmittag, 16. Mai 2022, auf der Bahnstrecke München – Mittenwald von einem Regionalzug erfasst und dabei so schwer verletzt, dass er tags darauf in einem Krankenhaus an den Folgen verstarb. Die Kriminalpolizei Weilheim übernahm die Ermittlungen zum genauen Hergang des Unfallgeschehens.

Am Montagnachmittag (16.05.2022) meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn gegen 16:20 Uhr, dass es auf der Bahnstrecke München – Mittenwald, im Gemeindebereich von Garmisch-Partenkirchen, zu einem Unfall mit Personenschaden gekommen war.

Wie die Feststellungen der Polizei vor Ort ergaben, hatte ein 72 Jahre alter Mann, der in der Marktgemeine wohnte, zur Unfallzeit den Gleisbereich betreten und war von einem herannahenden Regionalzug erfasst worden. Der verständigte Rettungsdienst brachte das Unfallopfer umgehend in ein Krankenhaus, wo die behandelnden Ärzte schwerste Verletzungen feststellten, denen der Mann am 17. Mai erlag.

(Quelle: Bayerische Polizei)

In dem Zug befanden sich zur Unfallzeit mehr als 100 Fahrgäste, wovon sich zwei bei der eingeleiteten Schnellbremsung des Lokführers leicht verletzten. Sie wurden vor Ort ambulant vom Rettungsdienst behandelt. Der Lokführer kam mit einem Schock in ein Krankenhaus.

Durch den Notfallmanager der Deutschen Bahn konnte die Strecke im Anschluss an die polizeiliche Unfallaufnahme um 17.50 Uhr wieder freigegeben werden. Alle Fahrgäste konnten nach Freigabe des Zuges ihre Fahrt fortsetzen.

Der Kriminaldauerdienst (KDD) der Kripo Weilheim führt die Untersuchungen zum genauen Unfallhergang in dem Fall. Nach derzeitigem Stand muss von einem tragischen Unfallgeschehen ausgegangen werden

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