17.1.2013 – Verkehrslage in Niederbayern entspannt sich etwas

17.1.2013 Niederbayern. Durch die mittlerweile nachlassenden Schneefälle und den personalintensiven Dauereinsatz von Polizei, Räum- und Streudiensten sowie der Feuerwehren entspannt sich die Verkehrslage in Niederbayern zusehends. Insbesondere mit einsetzendem Berufsverkehr ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich des Niederbayerischen Polizeipräsidiums sehr viele Verkehrsunfälle, größtenteils blieb es bei Blechschäden.

Erneuter Wintereinbruch mit Schneefall und spiegelglatten Straßen »

Fast alle 33 Schutzpolizeidienststellen, sowie die drei ebenfalls unterstützenden operativen Ergänzungsdienste in den neun Niederbayerischen Landkreisen hatten von Mittwoch auf Donnerstag buchstäblich „alle Hände voll zu tun“: Aufgrund von stark anhaltenden Schneefällen und zum Teil spiegelglatten Fahrbahnen, passierten Verkehrsunfälle „quasi am laufenden Band“. Doch nicht nur das, zahlreiche Straßenabschnitte in den höheren Lagen des Bayerischen Waldes waren durch Schneeverwehungen zeitweise nur schwer passierbar.

Von 22.00 Uhr am Mittwoch bis 13.00 Uhr am Donnerstagmittag registrierte man in der Polizeieinsatzzentrale in Straubing -109- Verkehrsunfälle, meist aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen. Bei den Unfällen wurden in diesem Zeitraum 14 Menschen – glücklicherweise „nur“ – leicht bis mittelschwer verletzt. Rund 15 aller Unfälle passierten dabei auf den drei durch den Zuständigkeitsbereich führenden Bundesautobahnen A 3, A 92 und A 93. Der Gesamtsachschaden der Unfälle von gestern 22 Uhr und heute dürfte nach ersten vorsichtigen Schätzungen bei etwa 400.000 Euro liegen.

Bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern an der Wittelsbacherhöhe herrschte ebenfalls Hochbetrieb und die Notrufleitungen waren ausgelastet. Von Mittwoch, 22 Uhr bis Donnerstag, 13 Uhr liefen hier 214 Anrufe über die Nummer „110“ ein.

Schwerpunkte des Einsatzgeschehens waren nicht feststellbar – häufig waren die bekannten Steigungsstrecken im Bayerischen Wald betroffen. Aber auch viele andere Niederbayerische Straßen können in diesem Atemzug genannt werden. An vielen der bekannten Steigungsstrecken blieben immer wieder LKWs hängen. Die Polizeiinspektionen in Freyung und Zwiesel berichten von ca. 15 bis 20 cm Neuschnee seit Mittwochabend.

Die Niederbayerische Polizei dankt an dieser Stelle trotzdem allen Kraftfahrern, die vielleicht am heutigen – sehr einsatzbelasteten – Tag auch mal ein wenig länger auf ihre Polizei oder den Räumdienst warten mussten und trotzdem geduldig blieben.


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