18.9.2022 – Körperverletzung am Stachus

19.9.2022 München. Am Sonntag, 18.9.2022, gegen 05:30 Uhr, befand sich eine Gruppe aus vier Frauen im Alter zwischen 21 und 23 Jahren im Sperrengeschoss des Stachus.

Dort wurden sie von drei ihnen nicht bekannten Männern angesprochen.

Eine der Frauen, eine 21-Jährige Münchnerin, geriet mit den Männern aus nicht bekannten Gründen in eine verbale Auseinandersetzung in deren Verlauf sie von einem der Tatverdächtigen, einem 41-Jährigen mit Wohnsitz im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, zu Boden gestoßen wurde.

Am Boden liegend, schlugen und traten die drei Männer nun gemeinschaftlich auf die Frau ein.

Nachdem ihre Begleiterinnen ihr wieder auf die Beine geholfen hatten, zog ein weiterer Tatverdächtiger, ein 25-Jähriger mit Wohnsitz in Ingolstadt, ein Taschenmesser hervor und stach damit in Richtung der 21-Jährigen.

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Über den Polizeinotruf von unbeteiligten Zeugen verständigte Polizeibeamte konnten schließlich sowohl den 25-Jährigen, als auch den 41-Jährigen vor Ort festnehmen.

Das handelsübliche Taschenmesser wurde sichergestellt.

Der dritte Tatverdächtige konnte unerkannt entkommen.

Die 21-Jährige erlitt Schmerzen am ganzen Körper und eine Schnittverletzung an der Hand. Sie wurde durch den Rettungsdienst am Einsatzort versorgt.

Weitere Beteiligte wurden nicht verletzt.

Die Männer wurden nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Die Ermittlungen aufgrund gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung hat das Fachkommissariat 24 übernommen.

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