21.11.2019 – Unfall in Würzburg

22.11.2019 Würzburg. Am Donnerstag, kurz nach Mitternacht, ereignete sich eine Verkehrsunfallflucht zwischen einem Kleintransporter und einem Linienbus. Als der Fahrer des VW-Busses angetroffen und kontrolliert werden sollte, flüchtete er mit seinem Fahrzeug und prallte gegen eine Laterne. Erst als er gegen einen zur Sperre aufgestellten Streifenwagen fuhr, konnte er festgenommen werden. Der Fahrer war offenbar erheblich alkoholisiert.

Gegen 00:30 Uhr kam es zunächst zu einem Verkehrsunfall am Röntgenring.

Ein Linienbus bog von der Bismarckstraße in den Röntgenring ein, als ihm ein Kleintransporter als Geisterfahrer auf dessen Spur entgegen kam. Der VW prallte dem Linienbus in die Seite und fuhr ohne zu halten weiter.

Eine zwischenzeitlich verständigte Streife konnte das Verursacherfahrzeug am Busbahnhof vorfinden. Der Fahrzeugführer befand sich bei laufendem Motor auf dem Fahrersitz.

Bei Erkennen der Polizeibeamten flüchtete dieser und rammte eine Laterne am Omnibusbahnhof. Ein weiterer Streifenwagen stand in der Bismarckstraße und verhinderte so, dass der VW-Bus erneut in den fließenden Verkehr des Röntgenrings einfahren konnte. Diesem Streifenwagen fuhr der Fahrer des Kleintransporters seitlich in die Front.

Ein weiterer Streifenwagen keilte den VW-Bus ein, da der Fahrer erneut versuchte zu flüchten. Er konnte jedoch unter Zwang festgenommen werden.

Bei dem aus den Niederlanden stammenden 28-Jährigen ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,44 Promille. Er musste sich einer Blutentnahme durch einen Arzt unterziehen und auf Weisung der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung für das zu erwartende Strafverfahren hinterlegen.

Der von ihm verursachte Schaden an Linienbus, Laterne und Streifenwagen wurde auf mindestens 20.000 Euro beziffert.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)