23.1.2018 – Zugunfall in Schongau

23.1.2018 Schongau/Oberbayern. Am 23.01.2018, um 07:35 Uhr, missachtete ein 60-jähriger Fahrer eines Sattelzuges das Rotlicht an einem Bahnübergang in der Friedrich-Haindl-Straße.

Er prallte mit dem Führerhaus in einen Schienenzug, welcher kurz zuvor den Bahnhof Schongau in Richtung Weilheim verlassen hatte.

Durch den Aufprall kam der Sattelzug nach rechts von der Fahrbahn ab und kam nach einigen Metern neben den Gleisen zum Stehen. Dabei prallte er noch gegen ein Trafohäuschen der Bahn, welches dadurch stark beschädigt wurde. Der Lkw-Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Ebenso wurden von den 44 Zuginsassen sechs Personen leicht verletzt, darunter befand sich auch der Zugführer. Die Verletzten aus dem Zug wurden ebenfalls in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Der Sachschaden dürfte sich im sechsstelligen Bereich bewegen. Derzeit ist die Bahnstrecke noch gesperrt, ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet.

Im Einsatz waren neben Kräften der Polizeiinspektion Schongau und Weilheim die Feuerwehren Schongau, Altenstadt, Herzogsägmühle, Hohenpeißenberg und die Kreisbrandinspektion, sowie das Technische Hilfswerk mit insgesamt 120 Einsatzkräften und der Rettungsdienst mit 37 Einsatzkräften.