23.7.2020 – Brand bei Unterglaim

24.7.2020 Unterglaim/Niederbayern. Nachtrag: Im Zusammenhang mit dem Brand eines Blockhauses, der sich gestern, 23.7.2020, in der Nähe von Unterglaim ereignete, konnten die Ermittler zwischenzeitlich die sterblichen Überreste einer Person unter dem Brandschutt finden.

Nachdem die Brandstelle mittlerweile gesichert und gefahrlos betreten werden konnten, fanden die Ermittler dort die sterblichen Überreste eines Menschen.

Die Brandfahnder der Landshuter Kripo schließen nicht aus, dass es sich dabei um den 77-jähriger Besitzer des Blockhauses handeln könnte. Allerdings sind zur zweifelsfreien Identifizierung noch weitere, aufwendige Untersuchungen notwendig.

Das Bayerische Landeskriminalamt ist in die Ermittlungen mit eingebunden.

Bezugsmeldung:

24.7.2020 Unterglaim/Niederbayern. Am gestrigen Donnerstag, 23.7.2020, gegen 17:30 Uhr, wurde der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern über die Integrierte Leitestelle (ILS) der Brand eines rund 80 qm großen Holzhauses in einem stark mit Bäumen bewachsenen Grundstück bei Unterglaim mitgeteilt.

Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte nahmen diese aus dem Haus immer wieder Explosionen war. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um Gasflaschen, die der Besitzer offensichtlich dort berechtigt lagerte.

Das Blockhaus brannte bis auf die Seitenwände vollständig nieder.

Zur Brandursache und ob sich Personen in dem Haus zum Zeitpunkt des Brandes befanden, können momentan noch keine Angaben gemacht werden, da die Brandstelle aufgrund Einsturzgefahr bislang nicht betreten werden konnte.

Zur weiteren Absuche werden im Laufe des Tages Personen- und Brandmittelspürhunde zum Einsatz kommen.

Die Brandermittler der Landshuter Kripo haben die Ermittlungen übernommen. Momentan kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Brand u. U. von dem 77-jährigen Besitzer selbst gelegt wurde. Nach ersten Schätzungen dürfte der Schaden bei rund 20.000 Euro liegen.

Die Staatsstraße von Ergolding nach Käufelkofen musste aufgrund der Löscharbeiten von der Feuerwehr für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.

(Symbolfotos: Bayerische Polizei)