24.12.2015 – Unfall auf der A95 bei Fürstenried

26.12.2015. A95 – München – Fürstenried: Viel zu tun hatten über 100 Einsatzkräfte an Heiligabend auf der A95. Offenbar gehörig zu schnell war ein Porschefahrer und verursachte einen schweren Verkehrsunfall.

Ein 47jähriger Mann aus München war gegen 20.30 Uhr mit seinem erst 6 Tage alten Porsche-Sportwagen auf der A 95 von Garmisch in Richtung München unterwegs. Auf dem Beifahrersitz saß seine 36jährige Lebensgefährtin.

In einer leichten und langgezogenen Linkskurve kurz vor der Ausfahrt Fürstenried verlor der Mann vermutlich infolge wesentlich überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam infolgedessen nach rechts von der Fahrbahn ab.

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Der Pkw durchbrach die Leitplanke und fing dabei Feuer. Nachdem der Porsche nach mehr als 100 m hinter einer Baumgruppe zu liegen kam, konnten sich die beiden Insassen glücklicherweise noch selbst aus dem lichterloh brennenden Fahrzeug befreien. Sie zogen sich jedoch derart schwere Brandverletzungen zu, dass sie mit zwei Rettungshubschraubern in Kliniken in Stuttgart sowie Innsbruck verbracht werden mussten.

Der Sportwagen brannte restlos aus. Der entstandene Gesamtschaden an dem Pkw und der Leitplanke beträgt nach ersten Schätzungen ca. 150.000,- Euro.

Die Staatsanwaltschaft München wurde noch vor Ort eingeschaltet. Sie ordnete zur beweissicheren Aufklärung des Unfallherganges ein unfallanalytisches Gutachten sowie eine technische Untersuchung des Fahrzeugs an. Außerdem wurde von dem Fahrer eine Blutprobe veranlasst.

Die A 95 war im Bereich der Unfallstelle für gut 4 Stunden total gesperrt, der Verkehr musste örtlich über die parallel verlaufende Begleitstrecke umgeleitet werden. Gänzlich freigegeben werden konnte die BAB nach den Aufräum- und Säuberungsarbeiten gegen 03.30 Uhr.

An der Unfallstelle waren insgesamt knapp 100 Mann von den Ortsfeuerwehren Neufahrn, Höhenschäftlarn, Wangen, Starnberg und Berg, sowie der Berufsfeuerwehr München bzw. FFW Forstenried eingesetzt. Das BRK war mit drei Besatzungen sowie 3 Notärzten und den zwei Rettungshubschraubern vor Ort. Die verkehrsleitenden Maßnahmen wurden von 6 Mann der Autobahnmeisterei Starnberg übernommen.