25.6.2022 – Polizeieinsatz zum G7-Gipfel in München

26.6.2022 München. Wie bereits berichtet wurden im Rahmen des Gesamteinsatzes anlässlich des G7-Gipfels in Elmau in München am Samstag, 25.6.2022, mehrere Versammlungen betreut. In Bezug auf die größte Versammlung, die ihren Auftakt um kurz nach 12:00 Uhr auf der Theresienwiese hatte, kam es insbesondere zum Ende hin zu mehreren Straftaten. Diesbezüglich erfolgten während und auch nach der Versammlung nach aktuellem Stand insgesamt elf Festnahmen.

Ursächlich hierfür waren in sechs Fällen jeweils gefährliche Körperverletzungen und tätliche Angriffe gegen Polizeibeamte. Dabei wurde von drei Tatverdächtigen jeweils mit einer Teleskopfahnenstange gegen Einsatzkräfte geschlagen und durch zwei weitere Tatverdächtige wurden gefüllte Plastikflasche auf Polizeibeamte geworfen.

Ein weiterer Tatverdächtiger schlug mit der Hand gegen einen Polizeibeamten. Alle diese Delikte ereigneten sich im Zusammenhang mit der Solidarisierungsaktion aus dem sogenannten „Schwarzen Block“ heraus. Anlass hierzu war die Festnahme einer Person, die wegen eines bestehenden Haftbefehls gesucht wurde.

(Quelle: Bayerische Polizei)

Drei Tatverdächtige vermummten sich im Verlauf der Demonstration und wurden nach der Versammlung festgenommen. Ein weiterer Tatverdächtiger wurde wegen des Zeigens des sogenannten „Hitlergrußes“ vorläufig festgenommen.

Die Ermittlungen in allen Fällen wurden von der Münchner Kriminalpolizei übernommen. In vier Fällen des tätlichen Angriffs gegen Polizeibeamte wird in Bezug auf die weitere Haftfrage durch den Ermittlungsrichter am heutigen Tag entschieden. Die anderen Tatverdächtigen wurden wieder entlassen.

Ergänzend wird auch das Vorgehen eines Polizeibeamten hinsichtlich des Einschreitens im Zusammenhang mit dem geschilderten Geschehen durch das Bayerische Landeskriminalamt geprüft.