26.12.2019 – Tödlicher Unfall auf der A3 zwischen Passau-Süd und Pocking

26.12.2019 Passau. Fahrer eines Pannenfahrzeuges wurde vom auffahrenden Pkw erfasst und getötet.

Ein Verkehrsunfall mit einer getöteten und einer schwerverletzten Person auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Österreich, zwischen den Anschlussstellen Passau-Süd und Pocking, ereignete sich am 26.12.2019 gegen 04:30 Uhr.

Bislang wird davon ausgegangen, dass ein bulgarischer Sprinter mit Anhänger ins Schlingern oder Schleudern geriet, bevor dieser auf der Fahrbahn zum Stehen kam.

Ein nachfolgender Pkw stieß gegen das liegengebliebene Fahrzeuggespann, wobei der zwischenzeitlich ausgestiegene bulgarische Fahrer des Fahrzeuggespannes erfasst und getötet wurde.

Der Fahrer des auffahrenden Pkw wurde schwer verletzt ins Krankenhaus Rottalmünster verbracht. Die beiden weiteren Insassen des Fahrzeuggespannes blieben unverletzt, wurden jedoch mit Schock ins Klinikum Passau eingeliefert.

Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 30.000 Euro, da auch die Mittelleitplanke beschädigt wurde.
Zur Klärung des Unfallherganges wurde auf staatsanwaltschaftliche Anordnung ein Gutachter eingeschaltet.

Die Autobahn in Fahrtrichtung Österreich bleibt bis zur erfolgten Unfallaufnahme bis auf weiteres gesperrt.

An der AS Passau-Süd wird der Verkehr ausgeleitet. Noch kommt es derzeit zu keinen größeren Behinderungen.

Zur Unterstützung waren Kräfte der Hauptfeuerwache Passau und der Freiwilligen Feuerwehren Haarschedl und Neukirchen am Inn eingesetzt.

Die an der Unfallstelle anwesenden Ersthelfer werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Passau, Tel. 0851/9511-521, zu melden.

(Symbolfotos: Bayerische Polizei)