26.9.2019 – Unfall auf der A3 zwischen Garham und Iggensbach

27.9.2019 Niederbayern. Ein Auffahrunfall zwischen zwei Lkw hat gravierende Folgen. Die Autobahn musste für über 10 Stunden gesperrt werden, Verkehrs-Chaos auch auf den Umleitungsstrecken. Zwei Personen wurden leicht verletzt.

Am Donnerstag, gegen 11:45 Uhr, übersah ein 51-jähriger bulgarischer Kraftfahrer mit seinem Sattelzug auf der A3 zwischen Garham und Iggensbach das Stauende vor der dortigen Baustelle.

Er schaffte es nicht mehr rechtzeitig auszuweichen und krachte fast ungebremst in das Heck eines türkischen Sattelzuges, gesteuert von einem 42-jährigen Kraftfahrer.

Durch den heftigen Aufprall wurde die Zugmaschine des Bulgaren total zerstört und beide Sattelauflieger aufgerissen. Die jeweilige Ladung landete auf der Straße.

Trotz des enormen Schadensbildes wurden beide Lkw-Fahrer nur leicht verletzt und konnten die Kliniken, in die sie jeweils verbracht wurden noch am selben Tag verlassen.

Die Bergung der Fahrzeuge und der Ladung gestaltete sich jedoch äußerst umständlich. Um die Lkw abschleppen zu können, war es zunächst erforderlich, die komplette Ladung von Beiden umzuladen. Hierzu war das THW zur Unterstützung eingesetzt.

Letztendlich konnte die Autobahn erst gegen 22:00 Uhr abends wieder für den Verkehr freigegeben werden. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde an der AS Garham ausgeleitet, was natürlich auch zu erheblichen Behinderungen auf den Umleitungsstrecken zwischen Eging und Vilshofen führte. Auf der Autobahn reichte der Stau zeitweise bis kurz vor die AS Passau –Nord zurück.

Der Sachschaden dürfte sich auf jeden Fall im sechs-stelligen Bereich bewegen.

An der Unfallstelle waren Einsatzkräfte der Verkehrspolizei Passau, der Autobahnmeisterei Passau, des THW, sowie der Freiwilligen Feuerwehren Garham, Eging, Hilgartsberg, Hengersberg, Schwarzach und Iggensbach eingesetzt.

Symbolfotos: Bayerische Polizei