31.10.2022 – Unfall in Moosach

1.1.2022 München. Am Montag, 31.10.2022, gegen 16:25 Uhr, fuhr ein 49-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Linienbus auf der Triebstraße in Richtung Max-Born-Straße. Auf Höhe der Hausnummer 35 trat unvermittelt ein 36-Jähriger Fußgänger auf die Fahrbahn, um die Triebstraße in Richtung Georg-Brauchle-Ring zu überqueren.

Trotz eingeleiteter Schnellbremsung des Busfahrers konnte ein Zusammenstoß mit dem Fußgänger nicht mehr verhindert werden. Durch den Unfall kamen zwei Fahrgäste in dem Bus zu Fall. Eine 42-Jährige sowie eine 66-Jährige Frau (beide mit Wohnsitzen in München) verletzten sich leicht.

Der 36-jährige Fußgänger begab sich nach dem Unfall in den Omnibus und attackierte den Busfahrer körperlich als auch verbal. Der 49-Jährige erlitt durch einen Faustschlag ins Gesicht Schmerzen am Kopf. Anschließend entfernte sich der 36-Jährige vom Unfallort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen.

(Quelle: Bayerische Polizei)

Passanten, die auf den Vorfall aufmerksam wurden, verständigten die Polizei über den Notruf 110. Der 36-Jährige konnte durch die eingesetzten Beamten in Tatortnähe angetroffen werden. Er selbst wurde durch den Unfall leicht verletzt und wurde vom Rettungsdienst zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 49-jährige Busfahrer benötigte keine ärztliche Behandlung. Die 42-Jährige Frau wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht, die 66-Jährige begab sich selbständig zum Arzt.

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An dem Linienbus entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro.

Aufgrund der Verkehrsunfallaufnahme kam es für etwa eineinhalb Stunden zu Verkehrsbehinderungen mit Rückstau bis zur Landshuter Allee.

Im Rahmen der anschließenden ärztlichen Abklärung im Krankenhaus leistete der 36-Jährige mit Wohnsitz in München Widerstand mit tätlichem Angriff und Körperverletzung. Der 36-Jährige verletzte hierbei einen der eingesetzten Polizeibeamten derart, dass dieser nicht mehr dienstfähig war.

Der 36-Jährige hat sich nun nicht nur aufgrund unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung im Rahmen des Verkehrsunfalls zu verantworten, sondern auch wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Bedrohung, sowie aufgrund Widerstandes und tätlichen Angriffs.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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