9.4.2013 – Phosphorbombe in Moosach

10.4.2013 München. Bauarbeiter, die mit Bagger- bzw. Aushubarbeiten auf einem Grundstück in der Haylerstraße beschäftigt waren, verständigten am Dienstag, 9.4.2013, gegen 12:15 Uhr, die Einsatzzentrale der Polizei.

Sie teilten mit, dass bei ihren Arbeiten ein Metallzylinder gefunden wurde, der nach Berührung mit der Baggerschaufel zu rauchen begann.

Fachkräfte der Polizei stellten nach erster Begutachtung fest, dass es sich um eine 30 Pfund Brandbombe aus dem 2. Weltkrieg handelte. Die leichte Rauchentwicklung beruhte auf der Beschädigung durch den Bagger und der dadurch verursachten Reaktion des Bombeninhalts mit Sauerstoff.

In Absprache mit der Feuerwehr und nach Rücksprache mit der Fa. Tauber (Sprengmittelbeseitigung) wurden die Bewohner der angrenzenden Anwesen an der Abendsbergstraße und der Eggmühler Straße durch Polizeibeamte aufgefordert, sich in ihre Häuser zu begeben und die Fenster geschlossen zu halten. Von der Schule zurückkehrende Kinder wurden durch Polizeibeamte zu ihren Wohnanwesen begeleitet. Zudem wurden die angrenzenden Straßen gesperrt.

Gegen 14:00 Uhr konnte die Bombe durch die Fa. Tauber gesichert und schließlich abtransportiert werden.

Die Verkehrssperren wurden unmittelbar darauf aufgehoben.