Coburger Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchtem Tötungsdelikt am 5.10.2020

7.10.2020 Coburg. Nach einer körperlichen Auseinandersetzung am Montagabend in der Coburger Innenstadt, lieferte der Rettungsdienst einen 35-Jährigen mit Stichverletzungen in eine Klinik ein. Die Kriminalpolizei Coburg ermittelt in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Coburg wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Mit einem spitzen Gegenstand stach ein 27-Jähriger einen 35-jährigen Coburger am Montagabend in der Mohrenstraße nieder.

Vorausgegangen war ein zunächst verbaler Streit zwischen den beiden Kontrahenten, der nach kurzer Zeit in einer körperlichen Auseinandersetzung endete.

Am Boden liegend stach der 27-Jährige aus Rödental mehrmals in Richtung des Oberkörpers des 35-Jährigen. Dieser zog sich mehrere Stichverletzungen im Brustbereich zu.

Der Coburger musste schwerverletzt vom Rettungsdienst in die Notaufnahme transportiert werden. Lebensgefahr bestand nicht.

Coburger Polizisten nahmen den Rödentaler am Tatort fest und stellten die Tatwaffe sicher. Noch in der Nacht hat die Coburger Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen und umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg erging am Dienstag ein Untersuchungshaftbefehl gegen den 27-Jährigen wegen versuchten Totschlags. Polizeibeamte brachten den Mann in eine oberfränkische Justizvollzugsanstalt.

Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft dauern an.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)