Illegaler Handel mit Betäubungsmitteln in Höhenkirchen-Siegertsbrunn und Allach

15.11.2022 München/Bayern. Fall 1: Im Rahmen vom Kriminalfachdezernats 8 (Rauschgiftdelikte) wurde bekannt, dass ein 33-Jähriger aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn mutmaßlich illegal mit Betäubungsmitteln handelt.

Der daraufhin, auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I, erwirkte richterliche Durchsuchungsbeschluss für dessen Wohnung im Bereich der Bahnhofstraße wurde am Freitag, 04.11.2022, gegen 12:00 Uhr, vollzogen und der 33-Jährige festgenommen. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Bei der Durchsuchung seines Zimmers wurde eine nicht geringe Menge synthetischer Betäubungsmittel (darunter rund 150 g Amphetamin) und Kokain in verschiedenen Verstecken aufgefunden und beschlagnahmt.

Fall 2:

Samstag, 05.11.2022, gegen 17:15 Uhr, bemerkten zivile Polizeibeamte eine auffällige Person im Bereich der Otto-Warburg-Straße (Allach) und wollten diese kontrollieren. Der kontrollierte 20-Jährige (mit Wohnsitz in Allach) wurde dabei zunehmend nervöser und versuchte gleich darauf zu flüchten.

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Er wurde jedoch von den Polizeibeamten eingeholt und festgehalten. Dagegen wehrte sich der 20-Jährige und schlug nach den Einsatzkräften. Er wurde deshalb fixiert und anschließend durchsucht. Dabei wurde bei ihm ein Beutel mit einer nicht geringen Menge Kokain aufgefunden und beschlagnahmt.

Bei der daraufhin richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung wurden anschließend weitere Betäubungsmittel sowie mutmaßlich zum diesbezüglichen Handel treiben vorgehaltene Materialien aufgefunden und beschlagnahmt.

Der 20-Jährige wurde u.a. wegen eines illegalen Handels mit Betäubungsmittel sowie eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte angezeigt. Ein zunächst eröffneter richterlicher Haftbefehl wurde vorläufig unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Bei beiden Sachverhalten dauern die Ermittlungen des zuständigen Kommissariats 83 (Rauschgiftdelikte) an.

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