Siebenjähriger Bub in Handschellen bei der Polizei Nittendorf

28.1.2013 Nittendorf. Am 27.1.2012, in den Abensstunden kam ein Nittendorfer mit seinem „gefesselten“ siebenjährigen Sohn zur Polizeiinspektion Nittendorf und bat die Polizeibeamten um Hilfe.

Der Bub hatte beim Spielen zuhause in einer Schublade alte, eiserne Handschellen aufgefunden. Aus Interesse probierte er die Handschellen aus und sperrte sich hierbei den rechten Daumen ein.

Nachdem ein Schlüssel für das gute alte Stück nicht mehr auffindbar war und auch Hausmittel, wie Vaseline, den kleinen Daumen nicht mehr aus der Umfesselung flutschen ließen, suchten die Beiden nun Rat und Hilfe bei der Polizei.

Auch hier konnten die Beamten zunächst nicht weiterhelfen, da sich mit den vorhandenen Schlüsseln die Handschellen nicht aufsperren ließen. Die Polizeibeamten baten nun die Feuerwehr aus Nittendorf um Unterstützung.

Im Feuerwehrhaus spannten der Kommandant und weitere Feuerwehrleute die Handschellen samt eingeklemmten Daumen in einen Schraubstock ein. Es gelang schließlich die Handschellen vorsichtig aufzuschneiden und den Siebenjährigen, der sein Missgeschick sehr tapfer meisterte, aus seiner unglücklichen Lage befreien.

Einen kleinen, aber positiven Haken hat die Sache für den Jungen; er musste nun leider am Montag wieder die Nittendorfer Grundschule besuchen. Sicher hat er hier seinen Mitschülern aber ein tolles Wochenend-Erlebnis zu erzählen.


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