Stark alkoholisierter Lkw-Fahrer auf der A3 gestoppt – Wer wurde durch die Fahrweise gefährdet?

24.11.2022 Waldaschaff/Unterfranken. Die Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach hat am Dienstagnachmittag einen Lkw-Fahrer aus dem Verkehr gezogen, der offenbar stark alkoholisiert war und bereits mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet hatte. Betroffene werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Nachdem mehrere Mitteilungen über einen in Schlangenlinien fahrenden Lkw auf der A3 eingegangen werden, konnten die Beamten das Fahrzeug auf Höhe der Rastanlage Spessart Nord aufnehmen und an der Anschlussstelle Weibersbrunn stoppen. Es handelte sich um einen Lastwagen mit tschechischer Zulassung, der bereits einen Leitpfosten überfahren hatte und durch eine auffällig unsichere Fahrweise aufgefallen war.

Der Fahrer wahr mutmaßlich alkoholbedingt nicht mehr in der Lage, alleine auszusteigen bzw. die Feststellbremse zu betätigen. Die Beamten zogen ihn aus dem Führerhaus, in dem sich zahlreiche leere Bierdosen befanden, und brachten ihn zur Dienstelle. Ein Atemalkoholtest ergab schließlich einen Wert von über 2,5 Promille.

(Quelle: Bayerische Polizei)

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Der 44-jährige Beschuldigte musste sich einer ärztlichen Blutentnahme unterziehen. Gegen ihn läuft nun ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des dringenden Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung.

Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise durch die Fahrweise des Lkw gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-2530 mit der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach in Verbindung zu setzen.

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