13.3.2019 – Tödlicher Unfall an Bahnübergang in Garmisch-Partenkirchen

14.3.2019 Garmisch-Partenkirchen/Oberbayern. Am Mittwoch, den 13. März, ereignete sich an einem Bahnübergang in Garmisch-Partenkirchen ein tödlicher Unfall. Eine Fußgängerin wurde von einem Zug erfasst und tödlich verletzt. Die Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen hat die Ermittlungen übernommen.

Am 13.3.2019, gegen 19:10 Uhr, ereignete sich am Bahnübergang Wildenauerstraße in Garmisch-Partenkirchen ein tragischer Unfall. Ersten Ermittlungen zufolge wartete eine 53jährige Frau mit ihrem Hund vor der geschlossenen Bahnschranke.

Als ihr Hund plötzlich auf die Gleise lief, eilte die Frau hinterher und wurde hierbei vom Zug, welcher Richtung Seefeld fuhr, erfasst. Die Frau erlag noch vor Ort ihren Verletzungen.

Zum Unfallzeitpunkt befanden sich 33 Fahrgäste in der Regionalbahn. Sie wurden durch Einsatzkräfte des Kriseninterventionsdienstes, der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes betreut und aus dem Zug geborgen.

Unter den Fahrgästen gab es keine Verletzten. Für sie wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Der Zugführer und die Zugbegleiter wurden ebenfalls durch den Kriseninterventionsdienst betreut.

Nach den erfolgten Bergungsarbeiten wurde der Zugverkehr durch den Notfallmanager der Bahn gegen 22:40 Uhr wieder freigegeben.