23.4.2018 – Tödlicher Unfall in Bad Reichenhall

24.4.2018 Bad Reichenhall/Oberbayern. Nach dem Stand der bisherigen Ermittlungen der Polizeiinspektion Bad Reichenhall geriet am Montag, 23. April 2018, ein Pkw bei einem Überholmanöver ins Schleudern und prallte gegen eine Litfaßsäule. Ein 19-jähriger Mitfahrer verstarb noch am Unfallort. Zwei 17-jährige Insassen und der Fahrer (19) erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen.

Der folgenschwere Verkehrsunfall passierte am Montagnachmittag um 14.10 Uhr in Bad Reichenhall auf der Salzburger Straße, auf Höhe des Friedhofs Sankt Zeno.

Wie die bisherigen Ermittlungen der Polizei Bad Reichenhall ergaben, wurde der Peugeot Kleinwagen von einem 19-jährigen Reichenhaller auf der Salzburger Straße stadtauswärts gelenkt. Mit im Fahrzeug befanden sich ein weiterer 19-Jähriger und zwei 17-jährige junge Männer, die alle aus dem Landkreis stammen.

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Nach Zeugenangaben war der 19-Jährige mit überhöhter Geschwindigkeit durch die dortige Zone-30 gefahren, hatte einen anderen Pkw überholt und war beim Wiedereinscheren nach rechts ins Schleudern gekommen. Der Peugeot geriet nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit der Fahrerseite gegen eine Litfaßsäule.

Ein Mitfahrer (19), der hinten links im Fond saß, verstarb noch an der Unfallstelle. Die anderen drei Insassen wurden mit leichten bis mittelschweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

An dem 20 Jahre alten Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 1.000 Euro. Auch die Litfaßsäule wurde komplett zerstört. Glücklicherweise waren zur Unfallzeit gerade keine Schulkinder oder anderen Fußgänger an der Unfallstelle unterwegs.

Ein Unfallsachverständiger war im Auftrag der Staatsanwaltschaft Traunstein an der Unfallstelle zur Erstellung eines technischen und unfallanalytischen Gutachtens. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit starken Kräften vor Ort. Die Salzburger Straße war bis zum Abschluss der Unfallaufnahmearbeiten durch die Polizei und den Sachverständigen bis 17.00 Uhr gesperrt.

Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung sowie Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Offenbar hatte die überhöhte Geschwindigkeit in Zusammenhang mit mangelndem Fahrkönnen zu dem Unfall geführt.