27.10.2019 – Verfolgungsjagd in Traunreut

28.10.2019 Traunreut/Oberbayern. Völlig unbelehrbar zeigte sich ein 19-jähriger Traunreuter am Sonntagnachmittag, 27.10.2019. Nachdem er wegen des Verdachts des Führens eines Kfz unter dem Einfluss berauschender Mittel angezeigt worden war, raste er keine zwei Stunden später rücksichtslos und in gefährdenter Weise durch das Stadtgebiet. Nun erwarten den jungen Mann empfindliche Strafen.

Am Sonntagnachmittag, den 27.10.2019 wurde ein 19-jähriger Traunreuter einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei stellten die Polizeibeamten der Polizeistation Traunreut fest, dass er Drogen konsumiert hatte. Ein freiwillig durchgeführter Drogen-Urintest ergab, dass der Fahrer neben Marihuana auch Speed konsumierte. Der 19-Jährige musste eine Blutentnahme durch einen Arzt über sich ergehen lassen. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und der Fahrzeugschlüssel an die Mutter übergeben.

Keine zwei Stunden später konnte der Traunreuter im Stadtgebiet Traunreut erneut durch die Streife fahrenderweise angetroffen werden. Bei der Anhalte-Aufforderung durch die Beamten, versuchte er sich der Kontrolle zu entziehen und flüchtete mit knapp 100 km/h durch eine 30er-Zone. Zudem überfuhr er ohne Rücksicht auf Verluste eine viel befahrene Vorfahrtsstraße. Zum Glück kam es hier nicht zu einem Zusammenstoß mit anderen Verkehrsteilnehmer. Der 19-jährige Traunreuter konnte erst aufgehalten werden, als er in falscher Richtung eine Einbahnstraße passierte und ihm dort ein entgegenkommendes Fahrzeug den Weg versperrte.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine erneute Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein sichergestellt. Der Fahrzeugschlüssel wurde erneut an die Mutter übergeben. Den Traunreuter erwartet nun neben einer Verkehrs-Ordnungswidrigkeiten-Anzeige wegen Drogen im Straßenverkehr auch eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr in Folge berauschender Mittel. Der Traunreuter muss nun mit einem längeren Entzug der Fahrerlaubnis, sowie mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen.

Symbolfoto: Bayerische Polizei