4.5.2020 – Streit um Maskenpflicht eskaliert in Burghausen

5.5.2020 Burghausen/Oberbayern. Weil er eine Bankfiliale im Burghausener Stadtgebiet ohne eine Mund-Nasen-Bedeckung betrat und auf sein Fehlverhalten angesprochen wurde, begann ein 35-Jähriger einen heftigen Streit mit dem Sicherheitsdienst und anschließend mit der Polizei. Zur Folge hatte dieses Verhalten mehrere Anzeigen und eine Nacht in der Ausnüchterungszelle. Die Polizeiinspektion Burghausen ermittelt in dem Fall.

Am Montagnachmittag, 4.5.2020, gegen 16:20 Uhr, betrat ein 35-jähriger Mann eine Bankfiliale in Burghausen, ohne hierbei jedoch eine seit 27.4.2020 verpflichtende Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Deshalb wurde er durch einen anwesenden Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes angesprochen.

Da der 35-Jährige das Aufsetzen einer solchen Bedeckung vehement ablehnte, wurde er der Filiale verwiesen. Zwischen dem mittlerweile hochaggressiven Mann und dem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes kam es zu einer Rangelei, wobei der Mitarbeiter auch verbal heftig beleidigt wurde.

Gegenüber den zwischenzeitig verständigten Beamten der Polizeiinspektion Burghausen zeigte sich der 35-jährige Bankkunde ebenfalls sofort aggressiv und beleidigend, sodass er zur weiteren Sachbearbeitung mit zur Dienststelle genommen wurde. Hierbei wurden auch die Polizeibeamten mehrfach beleidigt.

Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille.

Da sich der 35-Jährige nicht mehr beruhigen ließ, wurde er nach richterlicher Anordnung bis Dienstagmorgen, 5.5.2020, in der Polizeiinspektion Burghausen in Gewahrsam genommen.

Bei seiner Entlassung zeigte er sich gegenüber den Beamten erneut aggressiv, beleidigte diese und beschädigte beim Verlassen der Dienststelle die Eingangstüre der Inspektion.

Gegen den 35-Jährigen wurde Strafanzeige u. a. wegen Hausfriedensbruch, Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Sachbeschädigung erstattet. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

(Symbolfotos: Bayerische Polizei)