8.7.2020 – Tödlicher Motorradunfall bei Holzkirchen

9.7.2020 Holzkirchen/Oberbayern. Am Mittwoch, 8. Juli 2020, fuhr ein Motorradfahrer aus bislang ungeklärter Ursache über eine Einmündung in ein angrenzendes Feld und überschlug sich dort mehrfach. Der Kradfahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Die Polizeiinspektion Holzkirchen untersucht jetzt gemeinsam mit einem Sachverständigen, wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte.

Am Mittwoch, 8. Juli 2020, kam es gegen 12:45 Uhr im Gemeindebereich von Holzkirchen an der Einmündung der Dietramszeller Straße (ST2073) zur Bundesstraße 13 zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem ein 80-jähriger Münchner tödlich verunglückte.

Der Mann fuhr zur Unfallzeit alleinbeteiligt mit seinem Motorrad der Marke Yamaha von Dietramszell kommend auf der Staatsstraße 2073 in Fahrtrichtung Holzkirchen. Er übersah aus bislang ungeklärter Ursache an der Einmündung zur Bundesstraße 13 den weiteren Straßenverlauf, fuhr mit unveränderter Geschwindigkeit auf die B13 auf, verließ diese kurze Zeit später und kollidierte mit einer angrenzenden Anhöhe im nahegelegenen Feld. Dort überschlug sich der Zweiradfahrer mehrmals.

Der 80-Jährige wurde bei dem Unfall so schwerwiegend verletzt, dass er kurze Zeit später an der Unfallstelle, trotz Reanimationsversuchen, seinen Verletzungen erlag.

Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde von den aufnehmenden Beamten der Polizeiinspektion Holzkirchen auf Weisung der sachleitenden Staatsanwaltschaft München II ein Sachverständiger hinzugezogen. Er soll der Polizei bei der genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs und der Ursachenfindung helfen.

Das Kraftrad wurde total beschädigt, ebenso wurde im angrenzenden Feld ein Flurschaden verursacht. Der Gesamtsachschaden wird auf 6.000 Euro geschätzt. Die Freiwillige Feuerwehr Holzkirchen übernahm für etwa eine Stunde die Verkehrslenkung und leitete den ankommenden Verkehr über Thann um.

(Symbolfotos: Bayerische Polizei)