Kripo Weilheim klärt Bedrohung gegen Bürgermeisterkandidatin in Icking

8.5.2020 Icking/Oberbayern. In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar wurden zahlreiche Plakate einer Bürgermeisterkandidatin beschädigt und teilweise mit Drohungen versehen. Das Fachkommissariat für Staatsschutzdelikte der Kripo Weilheim übernahm damals umgehend die Untersuchungen und konnte jetzt einen 62-jährigen Tatverdächtigen ermitteln.

In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar wurden zahlreiche Plakate der Bürgermeisterkandidatin im Gemeindegebiet Icking entfernt und an mehreren Stellen in Pullach wieder aufgestellt. Drei dieser entfernten Plakate wurden mit einem schwarzen Kreuz versehen und auf dem Kopf stehend an drei Maibäumen im Gemeindebereich Icking aufgehängt.

Die Ermittlungen zur Klärung der Tat wurden durch das Fachkommissariat Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II übernommen.

Im Rahmen der aufwändigen und intensiven Ermittlungen wurden eine Vielzahl von Vernehmungen durchgeführt, Überwachungsvideos ausgewertet sowie umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen vorgenommen.

Im Zuge der Recherchen erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 62-Jährigen aus dem Landkreis, der sich mittlerweile auch geständig zeigte.

Der Tatverdächtige muss sich nun wegen Bedrohung, Beleidigung sowie Sachbeschädigung verantworten.

(Symbolfotos: Bayerische Polizei)