Zwei Tote und Schwerverletzte bei zwei Motorradunfällen in Grassau

14.10.2019 Grassau/Oberbayern. Bei zwei schweren Motorradunfällen am Samstag, 12.10.2019, bzw. Sonntag, 13.10.2019, sind nahezu an derselben Stelle auf der Bundesstraße 305 zwischen Grassau und Rottau zwei Männer tödlich und zwei schwer verletzt worden. Die Polizeiinspektion Grassau nahm umgehend die Ermittlungen zu den Unfällen auf.

Bereits vorgestern Vormittag, 12.10.2019, kam es auf der B305 zwischen Grassau und Rottau im Bereich Klaushäusl zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, bei dem drei Motorräder beteiligt waren. Dabei wurden die beiden 21- und 22-jährigen Motorradfahrer schwer verletzt. Sie wurden in die Krankenhäuser nach Traunstein und Salzburg geflogen. Der 34-jährige Motorradfahrer wurde leicht verletzt.

Nach Zeugenaussagen überholte die Motorradgruppe, die alle aus dem Landkreis Traunstein kommen, im Bereich eines Überholverbots einen Pkw. Der an dritter Position fahrende Motorradfahrer verlor offensichtlich die Kontrolle über sein Krad und fuhr auf den vorausfahrenden Motorradfahrer auf. Der wiederum kam ins Schlingern und riss auch noch das davor fahrende Motorrad mit, sodass alle drei zu Sturz kamen. Eines der drei Motorräder geriet noch in Brand. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 45000 Euro.

Am gestrigen Sonntag, 13.10.2019, kam es gegen 13:30 Uhr nur ca. 500 m südlich der gestrigen Unfallstelle wieder zu einem sehr folgenschweren Verkehrsunfall zwischen einem Rad- und einem Motorradfahrer. Beide Personen erlitten dabei tödliche Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen und Zeugenaussage wollte der 72-jährige Radfahrer aus dem Landkreis Traunstein die Bundesstraße überqueren, um in den gegenüberliegenden Radweg weiterzufahren. Offensichtlich hat er das in Fahrtrichtung Grassau fahrende Motorrad des 53-jährigen Rosenheimer übersehen und es kam zum Zusammenstoß. Beide Personen waren sofort tot.

Zur Klärung der genauen Unfallhergänge wurde jeweils ein Gutachter im Auftrag der Staatsanwaltschaft Traunstein an die Unfallstelle geholt und die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt. Bei der jeweils mehrstündigen Straßensperrung waren die Feuerwehren Grassau und Rottau mit ca. 60 Mann im Einsatz. Sie kümmerten sich um die Straßensperrungen, Umleitungen und die Reinigung der Unfallstellen.

Symbolfotos: Bayerische Polizei