Fernsehtipp 16.4.2020: „Ringlstetter“ 🗓

Donnerstag, 16. April 2020
22:00 bis 22:45

Fernsehtipp am Donnerstag, 16.4.2020, um 22:00 Uhr im Bayerischen Fernsehen: „Ringlstetter“

Hannes Ringlstetter begrüßt in seiner Personality-Show die Kabarettistin, Schauspielerin und Sängerin Lisa Fitz sowie den Sprecher der Münchner Polizei Marcus da Gloria Martins.

Lisa Fitz entstammt der berühmten bayrischen Künstlerdynastie Fitz. Großvater Hans Fitz war Schriftsteller, Schauspieler und Bühnenautor, Großmutter Ilse Fitz Opernsängerin und Theaterleiterin, Vater Walter Fitz war Komponist und Musiker – bekannt auch als Strauß-Imitator – und Mutter Molly Fitz war Sängerin und Gitarristin.

Die Schauspielerin Veronika Fitz war ihre Tante – auch mit Florian David Fitz ist sie über zwei Ecken verwandt. Ihr Weg ins Showgeschäft war damit unausweichlich.

Geboren in Zürich wuchs sie in Oberbayerns Würmtal auf. Sie ist die Pionierin des Frauenkabaretts: 1976 war sie die erste Frau in Bayern, die mit einem eigenen Kabarett-Soloprogramm auftrat. Sie moderierte dann zwei Jahre die „Bayerische Hitparade“ im Bayerischen Fernsehen und wurde so einem breiteren Publikum bekannt. Es folgten unzählige TV-Auftritte und 15 fulminante Solo-Shows bzw. über 4000 Sologastspiele, wie z.B. „I bin bled“, „Geld macht geil“, „Heilige Hur“ oder „Wie is’n die in echt?“.

2002 tourte sie mit ihrem Sohn Nepomuk – „Nepo“ – unter der Devise: „Alles Schlampen, außer Mutti!“. Die Kabarett-Ikone nahm und nimmt kein Blatt vor den Mund. So war sie einst der Ansicht: „Was soll ich mit einem Mann, wenn ich mehrere haben kann?“ Heute lebt sie dennoch glücklich mit ihrem Lebensgefährten auf einem ehemaligen Bauernhof im schönen Rottal in Niederbayern. 2019 wurde sie mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet und 2021 gibt sie wieder Vollgas, wenn es dann heißt: „Dauerbrenner – das große Jubiläumsprogramm“!

Seit Ende 2015 ist Marcus da Gloria Martins als Sprecher der Münchner Polizei präsent – in 27 Jahren avancierte der gebürtige Rheinländer mit portugiesischen Wurzeln vom Streifenpolizist zur „Stimme der Münchner Polizei“.

Als im Juli 2016 ein Amoklauf im Münchner OEZ die Stadt in kollektive Panik stürzte, wirkte er wie ein ruhender Pol: Sprachgewandt, besonnen und sachlich stand er über Tage fast pausenlos Rede und Antwort und verbreitete Informationen und Zuversicht unter der Bevölkerung.

Hier waren ihm seine Erfahrungen aus seinem Studium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster zunutze, welches er mit einer Masterarbeit zum Thema „Krisenkommunikation – kritische Infrastrukturen“ erfolgreich abschloss.

Der zweifache Familienvater bezeichnet sich selbst als „Münchner Schandi“ (die Kurzform von Gendarm; die bayerische Landpolizei hieß bis in die 70er-Jahre Gendarmerie). Er ist eigentlich immer im Einsatz. Doch gelegentlich ist er nachmittags „einfach mal weg“: Kindertag – „Da kann die Welt zusammenbrechen, darauf kommt nichts.“

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