11.7.2018 – Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams

11.7.2018. Die DTM-Saison 2018 erreicht am kommenden Wochenende in Zandvoort die Halbzeitmarke. Lucas Auer blickt auf die erste Saisonhälfte zurück und spricht über die Herausforderungen des Circuit Zandvoort.

Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams
3 Fragen an Lucas Auer
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Newssplitter

Stat-Attack – Silverstone: Le Castellet, Spielberg und Silverstone – am vergangenen Wochenende schloss die Formel 1 den ersten „Triple-Header“ in ihrer Geschichte ab. Das Team erlebte dabei eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle. Am Samstag feierten die begeisterten Fans auf den Tribünen die 76. Formel 1-Pole ihres Lokalhelden Lewis Hamilton. Lewis setzte sich um 44 Tausendstel gegen Sebastian Vettel durch und sicherte sich damit zum vierten Mal in dieser Saison und zum sechsten Mal in Silverstone den besten Startplatz. Damit ist er nun alleiniger Rekordhalter für die meisten Pole Positions beim Großen Preis von Großbritannien. Bislang teilte er sich diese Ehre mit Jim Clark. Gleichzeitig war es auch die 250. Startposition in der ersten Reihe für ein Fahrzeug mit Mercedes-Benz Power. Am Sonntag musste sich Lewis mit einer furiosen Aufholjagd vom letzten bis auf den zweiten Platz seinen 124. Podestplatz hart erkämpfen.

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Auf nach Zandvoort: Die DTM gastiert seit der Saison 2001 auf dem Circuit Zandvoort. Seitdem hat Mercedes-AMG Motorsport sechs Siege auf dem Dünenkurs eingefahren. Gary Paffett ist mit drei Siegen (2005, 2009, 2010) der erfolgreichste aktive DTM-Fahrer auf dieser Strecke. Gleich bei der Rennpremiere im Jahr 2001 erzielte Uwe Alzen in einem packenden Finish den ersten DTM-Sieg für die Marke mit dem Stern in Zandvoort. Zwei Jahre später fuhr Christijan Albers bei seinem Heimrennen den ersten und bislang einzigen DTM-Sieg eines Niederländers auf dieser Strecke ein. Den bislang letzten Sieg des Teams in den Niederlanden feierte Robert Wickens im ersten Lauf 2016.

Erster IMSA-Saisonsieg für den Mercedes-AMG GT3: Der Mercedes-AMG GT3 hat am Sonntag auf dem Canadian Tire Motorsports Park den ersten Saisonsieg in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship eingefahren. Jeroen Bleekemolen (NED) und Ben Keating (USA) überquerten auf der Startnummer 33 mit der auffälligen Independence Day-Lackierung nach zwei Stunden und 40 Minuten die Ziellinie auf dem ersten Platz. Vorausgegangen war eine taktische Meisterleistung des Mercedes-AMG Team Riley Motorsports. AM-Fahrer Keating bestritt das Qualifying, behauptete sich gegen die konkurrierenden PRO-Piloten und sicherte mit dem vierten Startplatz die beste Ausgangsposition im bisherigen Saisonverlauf. In seinem Eröffnungsstint hielt der US-Amerikaner Anschluss an die PRO-Fahrer der Konkurrenz und schickte Teamkollege Bleekemolen auf Rang drei zurück auf die Strecke. Der niederländische PRO-Fahrer zeigte ebenfalls eine fehlerfreie Leistung und setzte sich gegen die AM-Fahrer der Rivalen durch. 15 Minuten vor Rennende zeigte Bleekemolen das entscheidende Überholmanöver, setzte sich zum zweiten Mal an die Spitze und gab diese nicht mehr ab. Nach 107 Runden machte er den ersten Saisonsieg perfekt.

Zwei IMSA-Meilensteine für den Mercedes-AMG GT4: Der Mercedes-AMG GT4 hat am vergangenen Samstag zwei Meilensteine in der IMSA Continental Tire SportsCar Challenge gefeiert. Im fünften Rennen seiner Debütsaison hat das neue Performance-Fahrzeug aus Affalterbach erstmals den Sprung auf das Siegerpodest geschafft. Damien Faulkner (IRL) und Russell Ward (USA) pilotierten den von Winward Racing / HTP Motorsport eingesetzten Mercedes-AMG GT4 #33 im 2-Stunden-Rennen auf dem Canadian Tire Motorsports Park auf den dritten Platz. Die Konkurrenzfähigkeit des Mercedes-AMG GT4 wurde in Kanada zudem vom Kundensportteam Ramsey Racing untermauert. Alexandre Premat (FRA) sicherte mit der ersten Pole-Position in der IMSA Continental Tire SportsCar Challenge einen weiteren Meilenstein. Im Rennen wurden Premat und Teamkollege Mark Ramsey (USA) auf Rang 14 abgewinkt.

In 24 Stunden viermal auf das Siegerpodest: Mercedes-AMG Motorsport hat in der 24H Series auf dem Autódromo Internacional do Algarve (POR) ein äußerst erfolgreiches 24-Stunden-Rennen erlebt. In der Gesamtwertung erreichte der Mercedes-AMG GT3 einen erfreulichen dritten Platz sowie mit den Rängen vier und fünf weitere starke Platzierungen. Das Kundensportteam PROsport Performance fuhr als Gesamtdritte das beste Ergebnis ein. Damit erzielte das deutsche Team den Sieg in der Klasse A6-AM. Hofor Racing folgte auf Gesamtrang vier. Die Titelverteidiger überquerten in der A6-PRO-Klasse die Ziellinie auf dem zweiten Rang, ebenso wie SPS automotive-performance in der Klasse A6-AM. In der Gesamtwertung erreichte das Kundensportteam den fünften Rang. QSR Racing School sorgte zudem für einen zweiten Platz des Mercedes-AMG GT4 in der GT4-Klasse.

Erster Gesamtsieg der Saison in der International GT Open: Auf dem Hungaroring sicherte sich Drivex School den ersten Gesamtsieg eines Kundensportteams in der International GT Open Saison 2018. Allam Khodair und Marcelo Hahn (beide BRA) erreichten im Qualifying mit der Pole-Position bereits eine Top-Ausgangsposition. Im Rennen am Sonntag lieferten sie dann eine fehlerfreie Leistung mit dem Mercedes-AMG GT3 #16 und feierten nach einer Stunde Renndauer einen Start-Ziel-Sieg. Die weiteren Kundensportteams Sports & You als Zweite und HTP Motorsport – MS RACING als Dritte sorgten am Sonntag für ein Doppelpodium in der AM-Klasse. Zuvor sorgte SPS automotive-performance mit Gesamtrang drei für das beste Ergebnis im Samstagsrennen, was zugleich den Sieg in der Pro-AM-Klasse bedeutete. Den zweiten Klassensieg des Tages erzielte HTP Motorsport – MS RACING in der AM-Kategorie. Sports & You machte mit dem dritten Platz in der AM-Wertung das Doppelpodium in dieser Klasse perfekt.

Weitere Top-Ergebnisse weltweit: Beim vierten VLN-Saisonlauf auf der Nürburgring-Nordschleife fuhren Patrick Assenheimer und Christian Hohenadel (beide GER) mit dem Mercedes-AMG GT3 #13 von AutoArena Motorsport auf den sechsten Gesamtrang und sicherten der Performance- und Sportwagen-Marke aus Affalterbach damit bereits das achte Top 10-Ergebnis in der Grünen Hölle. Eine überzeugende Leistung zeigten Stefan Karg, Fidel Leib und Moritz Oberheim in der hart umkämpften Klasse SP10. Mit dem Mercedes-AMG GT4 #163 von BLACK FALCON Team IDENTICA übernahm das Trio rund eine Stunde vor Rennende die Führung und feierte nach insgesamt 27 absolvierten Runden den vielumjubelten Klassensieg. Für BLACK FALCON Team IDENTICA ist es nach Klassenplatz eins beim ersten VLN-Lauf der bereits zweite Triumph in der Klasse SP10.

Außerdem gingen in China zwei Veranstaltungen über die Bühne: die China GT Championship und die GT Masters Asia. Beide Rennserien trugen mit Beteiligung eines Mercedes-AMG GT3 jeweils zwei Rennen aus. Das Kundensportteam D2 RACING SPORT startete in der China GT Championship auf dem Motor Park in Peking und überzeugte mit Rang vier am Samstag. Am Sonntag schaffte Fahrer Kuo Kuo Hsin (CHN) als Zweiter den Sprung auf das Podest. In der GT Masters Asia erreichte der Mercedes-AMG GT3 von Linky Racing am Samstag ebenfalls den vierten Platz und sicherte sich am Sonntag mit Xu Wei (CHN) und Naoki Yokomizo (JPN) auf dem Ningbo International Circuit den dritten Platz.

3 Fragen an Lucas Auer

Lucas, wie ist die Saison bislang aus Deiner Sicht verlaufen?

Lucas Auer: Bis jetzt gut. Ich sage bewusst nicht sehr gut, aber gut. Der Speed ist absolut so, wie er sein muss und ich habe riesige Schritte beim Reifenmanagement gemacht. Deshalb bin ich mit der aktuellen Position zufrieden. Am kommenden Wochenende in Zandvoort ist erst Saisonhalbzeit und es liegt noch ein langer Weg vor uns.

Du hast das Reifenmanagement angesprochen. Das wird in Zandvoort sicherlich einer der Schlüssel zum Erfolg. Worauf kommt es auf dieser Strecke noch an?

Lucas Auer: Das Qualifying ist in Zandvoort die halbe Miete. Wenn du dann auch noch das Reifenmanagement im Griff hast, sieht es gut aus. Wenn du allerdings Reifenprobleme hast, wird es interessant. Jetzt müssen wir abwarten, wie es mit der aktuellen Fahrzeuggeneration aussehen wird.

Du warst zuletzt auch beim Großen Preis von Österreich in Spielberg und hast Dich als TV-Experte engagiert. Wie viel Spaß machen Dir solche Aufgaben?

Lucas Auer: So ein Formel 1-Rennwochenende in Spielberg ist ja fast wie Urlaub. Das Drumherum ist richtig cool. Da fühlt man sich einfach wohl und kann sich entspannen. Schließlich bin auch ich ein Motorsportfan. Meine Arbeit beim ORF war eine sehr coole Erfahrung für mich. Es war sehr interessant und ich freue mich immer riesig, wenn ich Zeit habe und live dabei sein kann.

Social Media News

#PurePitWall: Trackside Engineering Director Andrew Shovlin beantwortet Fan-Fragen zum Großbritannien GP, darunter auch, warum wir Valtteri in der Safety-Car-Phase draußen gelassen haben und ob Lewis nach der ersten Runde ein beschädigtes Auto hatte…

Video ansehen: www.youtube.com/watch?v=bwC-VfftwYU

#Erinnerungen: Er hat bereits etliche unglaubliche Erinnerungen an den Großbritannien GP, aber 2017 war noch einmal eine Stufe besser. Lewis blickt auf ein unvergessliches Erlebnis zurück…

Video ansehen: www.youtube.com/watch?v=C3S-KapZW9E

#BritishGP: ‚Hey, ich bin für das Barbecue hier!‘ Ein ganz normaler Abend an der Rennstrecke mit den Jungs… Lewis Hamilton schaute am Freitag im Camp der freiwilligen Helfer in Silverstone vorbei, um sich bei ihnen für ihre harte Arbeit beim Großbritannien GP zu bedanken!

Video ansehen: www.youtube.com/watch?v=ejImgR-yoWI

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