14.3.2018 – Israelischer Botschafter Jeremy Issacharoff zu Informationsbesuch bei Volkswagen

14.3.2018. Der israelische Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, hat an diesem Mittwoch die Konzernzentrale von Volkswagen in Wolfsburg besucht.

Issarachoff traf zu Gesprächen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen Aktiengesellschaft, Matthias Müller, Personalvorstand Dr. Karlheinz Blessing, sowie Gunnar Kilian, Generalsekretär des Konzernbetriebsrats, und weiteren Volkswagen Vertretern zusammen. Themen des Besuchs waren die Transformation der Automobilindustrie, Digitalisierung und New Mobility sowie die Erinnerungskultur bei Volkswagen.

Matthias Müller hob hervor: „Mit unserem Zukunftsprogramm TOGETHER Strategie 2025 richten wir den Volkswagen Konzern für die Mobilität von morgen neu aus. Dabei arbeiten wir auch intensiv mit israelischen Firmen zusammen, denn Israel hat eine sehr dynamische und leistungsfähige Start-up-Szene speziell im Bereich des autonomen Fahrens, in der Batterietechnologie und bei neuen Mobilitätslösungen. Für Volkswagen sind Zusammenarbeit und Austausch mit israelischen Start-ups deshalb wichtige Bausteine auf unserem Weg zu neuen Mobilitätslösungen.“

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Blessing betonte, zur Zukunftssicherung gehöre auch die Neuausrichtung der Unternehmenskultur: „Die Digitalisierung erfordert schnelle Entscheidungsabläufe und neue Arbeitsweisen. Unsere Zusammenarbeit mit Start-ups zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Er betonte aber auch: „Wir ändern bei Volkswagen vieles, unverrückbar aber bleibt: Volkswagen steht für Respekt, Toleranz und Weltoffenheit. Deshalb fördern wir aus tiefer Überzeugung das friedliche Zusammenleben und setzen klare Zeichen gegen Fremdenhass, Antisemitismus und Rassismus.“

Kilian sprach über das 30jährige Engagement von Volkswagen für die Erhaltung der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau: „Wir bei Volkswagen nehmen unsere Verantwortung für Freiheit und Demokratie ernst. Deshalb fördern wir die Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz. Die Erinnerungskultur bei Volkswagen und die vielen Initiativen gegen Antisemitismus und Rechtsradikalismus wird von den Beschäftigten gemeinsam getragen – vom Auszubildenden bis zum Manager.“

Neben einem Gespräch über die Gedenkstättenarbeit von Volkswagen gehörten auch ein Besuch der Erinnerungsstätte auf dem Werkgelände sowie eine Kranzniederlegung am Gedenkstein für die Opfer der Zwangsarbeit zum Programm. Weitere Programmpunkte waren Gespräche mit Volkswagen Experten über Themen der Digitalisierung, eine Präsentation des Sedric Schoolbus sowie ein Tour durch die Produktion und ein Besuch der Autostadt.

1 Das Fahrzeug wird nicht zum Kauf angeboten. Es unterliegt daher nicht der Richtlinie 1999/94/EG.

Jeremy Issacharoff

Beim Eintrag ins Gästebuch von Volkswagen: S.E. Jeremy Issacharoff, israelischer Botschafter (mitte), gemeinsam mit Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns (rechts) und Jens Hanefeld, amtierendem Leiter Außenbeziehungen und Nachhaltigkeit. (Foto: Volkswagen AG)