20.6.2018 – Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams

20.6.2018. Glück und Pech liegen im Rennsport eng zusammen, vor allem wenn eine Meisterschaft so hart umkämpft ist wie die DTM. Pascal Wehrlein beschreibt, wie sich das in den ersten Rennen seines DTM-Comebacks ausgewirkt hat und was er sich für den Norisring vorgenommen hat.

Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams
3 Fragen an Pascal Wehrlein
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Newssplitter

Erster Teil des „Triple-Headers“: Der Große Preis von Frankreich ist zurück! Zum ersten Mal seit 2008 gastiert die Formel 1 am kommenden Wochenende wieder in der „Grande Nation“. Der 59. Frankreich Grand Prix findet dabei auf einer bekannten, aber doch neuen Strecke statt: dem rundumerneuerten Circuit Paul Ricard in Le Castellet. Während das Team zum ersten Mal in der Neuzeit in Frankreich antritt, waren die Silberpfeile schon 1954 in Reims erfolgreich. Damals fuhren der legendäre Juan Manuel Fangio und Karl Kling einen Doppelsieg im W196 ein. Alles in allem gehen zwei Siege und zehn Podestplätze beim Frankreich Grand Prix auf das Konto von Fahrzeugen mit Mercedes-Power. Und auch Lewis war schon auf französischem Boden erfolgreich: Zweimal startete er in Magny Cours, einmal stand er dabei auf dem Podium. Aus Le Castellet geht es dann direkt weiter: Schon am nächsten Wochenende wartet mit dem Großen Preis von Österreich der zweite Teil des ersten „ Triple-Headers“ in der Geschichte der Formel 1 auf die Teams. Den Abschluss bildet der Großbritannien Grand Prix in Silverstone.

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Auf zum Norisring: Nicht nur die Formel 1 ist am kommenden Wochenende im Einsatz. Auch das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team bestreitet beim Saisonhighlight auf dem Norisring zwei Rennen. Seit dem ersten Sieg in den Straßen von Nürnberg im Jahr 1989 entwickelte sich der Norisring in den vergangenen 30 Jahren zu einem erfolgreichen Pflaster für die Marke mit dem Stern. Mit 18 Siegen ist Mercedes-AMG Motorsport die mit Abstand erfolgreichste Marke auf dem Stadtkurs in Nürnberg. Allein zwischen 2003 und 2015 erzielte das Team 13 Siege auf dem Straßenkurs am Dutzendteich. Die letzten beiden Norisring-Siege des Teams feierten Pascal Wehrlein und Robert Wickens in der Saison 2015. Entsprechend viel hat sich das Team nach zwei Jahren ohne Sieg vorgenommen, um in der Jubiläumssaison zur alten Norisring-Form zurückfinden.

SLS AMG GT3 mit Doppelsieg in Neuseeland: Das Kundensportteam MIKE Racing feierte in der ENEOS North Islands Endurance Series mit den Flügeltürern #96 und #16 einen Doppelsieg. Die Polesitter Reid Harker und Jack Milligan (beide NZL) bewältigten das schwierige Rennen mit vielen Regen- und Safety-Car-Phasen und sicherten sich nach drei Stunden einen Start-Ziel-Sieg. Ihre Teamkollegen Brendon Leitch und Christina Orr-West (beide NZL) machten vom vierten Startplatz kommend zwei Positionen gut, nachdem das Feld durch viele Boxenstopps immer wieder durcheinandergewürfelt wurde, und kamen nur neun Sekunden hinter Harker/Milligan als Zweite ins Ziel. Damit übernehmen Leitch und Orr-West die Führung in der Fahrerwertung, nachdem das Duo bereits beim Saisonauftakt auf dem Hampton Downs Motorsport Park (NZL) den vierten Platz belegt hat. Das finale dritte Saisonrennen findet am 21. Juli auf dem Manfeild Circuit Chris Amon statt.

3 Fragen an Pascal Wehrlein

Pascal, Du bist nach den ersten drei Rennwochenenden Achter in der Gesamtwertung. Die Geschehnisse im zweiten Rennen in Budapest haben Dich wertvolle Punkte gekostet. Wie schwierig war es für Dich, das zu verdauen?

Pascal Wehrlein: Sehr schwer, aber ich versuche, den Ärger in positive Energie umzuwandeln. Mein Motto für dieses Wochenende lautet deshalb: Jetzt erst recht! Aber die Safety-Car-Phase und die rote Flagge lagen nicht in meiner Hand. Ich würde mich mehr ärgern, wenn meine Performance nicht gestimmt hätte. Was aber nicht bedeutet, dass ich mich nicht darüber geärgert hätte. Für mich zählt jetzt aber nur noch das kommende Wochenende in Nürnberg und dort werde ich versuchen, meine Leistung abzurufen – und vielleicht habe ich dann ja auch das Glück auf meiner Seite.

Es sind noch 14 Rennen zu fahren und Du hast knapp 50 Punkte Rückstand auf die Spitze. Wie entscheidend ist das Norisring-Wochenende für den weiteren Verlauf Deiner Saison?

Pascal Wehrlein: Nicht mehr und nicht weniger entscheidend als die Wochenenden davor oder danach. An jedem Wochenende gibt es 56 Punkte zu holen und man hat gesehen, wie schnell es gehen kann. An den ersten beiden Rennwochenenden war BMW sehr stark und am Hungaroring haben sie am Sonntag nur wegen der Vorfälle gepunktet. Ansonsten wäre es für sie dort schwierig geworden, überhaupt in die Punkte zu fahren. In der DTM kann alles passieren und von einem aufs andere Wochenende kann man schnell 30 oder 40 Punkte aufholen oder verlieren. Jedes Wochenende ist wichtig, vom ersten bis zum letzten.

Du bist bislang zweimal aus der ersten Startreihe gestartet, hattest viele Überholmanöver im Rennen, insgesamt sieht es also schon sehr gut aus. Was kannst Du noch verbessern?

Pascal Wehrlein: In Budapest habe ich zum ersten Mal gezeigt, dass ich auf einem Level bin, um Rennen zu gewinnen. Das ist an den beiden Rennwochenenden davor definitiv noch nicht der Fall gewesen. Natürlich war der Lausitzring mit meinem ersten Podium in diesem Jahr schon etwas besser, aber auch dort war ich noch nicht so weit, um das Rennen zu gewinnen. Budapest war ein weiterer Schritt nach vorne und ich gehe davon aus, dass ich auch die nächsten ein, zwei Wochenenden noch einmal Fortschritte erzielen kann. Dann gehört eben auch noch ein bisschen das nötige Quäntchen Glück dazu, das mir in Ungarn schon mit den Problemen im ersten Rennen gefehlt hat. So gesehen sind wir nicht mehr weit weg. Ich bin hochmotiviert, um bald meinen ersten Rennsieg einzufahren.

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Mercedes-AMG Motorsport DTM Team

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