30.5.2018 – Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams

30.5.2018. Auf dem Lausitzring erzielte Edoardo Mortara seinen ersten DTM-Sieg mit Mercedes. Vor dem Rennwochenende in Budapest blickt er auf seinen schwierigen Weg gemeinsam mit dem Team zurück.

Das ist passiert: Ergebnisse & Fakten vom Wochenende
Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams
3 Fragen an Edoardo Mortara
Social Media News: Was gibt’s Neues online?

Das ist passiert: Ergebnisse & Fakten

Formel 1: Lewis Hamilton fährt beim Großen Preis von Monaco auf das Podium
24H Series: Das Fahrertrio Paul Lafargue, Patrice Lafargue und Dimitri Enjalbert belegt in Imola Platz zwei

WERBUNG:

Newssplitter

Stat-Attack – Monaco GP: Das Saisonhighlight in den Straßen von Monte Carlo liegt wieder einmal hinter uns. Lewis brachte das Rennwochenende mit Rang drei seinen sechsten Podestplatz beim Großen Preis von Monaco. Dabei stand er im sechsten Saisonlauf 2018 zum fünften Mal auf dem Treppchen – öfter als alle anderen Fahrer. In der Fahrer-Weltmeisterschaft liegt er weiter auf Platz eins, 16 Punkte vor Sebastian Vettel.

Mit Lewis, Vettel und Monaco-Sieger Daniel Ricciardo haben nach sechs Saisonrennen drei Fahrer je zwei Grand Prix-Siege eingefahren. In der Konstrukteurs-Wertung liegt das Team weiterhin in Führung. Mit acht Podestplätzen durch Lewis und Valtteri hat Mercedes-AMG Petronas Motorsport die meisten Top-3-Ergebnisse aller Teams in dieser Saison erzielt.

Auf zum Hungaroring: Zum insgesamt fünften Mal startet die DTM am kommenden Wochenende auf dem Hungaroring vor den Toren von Budapest. Mercedes-AMG Motorsport verbindet mit der Strecke gemischte Gefühle. 1988 fuhr das Team mit Johnny Cecotto gleich beim Debüt in Ungarn zwei Siege ein. Als die DTM 26 Jahre später nach Budapest zurückkehrte, bereitete der Hungaroring dem Team mehr Schwierigkeiten.

Erst in der vergangenen Saison konnte Paul Di Resta die Herausforderung Hungaroring bezwingen und den ersten Mercedes-Sieg seit 1988 erringen. Besonders spannend: Der Sieg gelang ihm nur wenige Tage nach der Geburt seiner Tochter Perla. In diesem Jahr legte Mercedes-AMG Motorsport einen starken Saisonstart hin. Das Team reist mit der Führung in der Team- und Markenwertung sowie fünf Fahrern in den Top-6 der Fahrerwertung nach Budapest, um sich dort erneut der Herausforderung Hungaroring zu stellen.

Viertes Rennen – viertes Podium: Der Mercedes-AMG GT3 hat in der 24H Series seine Erfolgsserie ausgebaut und ist auch beim vierten Event des Jahres auf das Podium gefahren: IDEC Sport Racing belegte beim 12-Stunden-Rennen in Imola den zweiten Platz. Paul und Patrice Lafargue sowie Dimitri Enjalbert (alle FRA) waren auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari von Beginn an in der Spitzengruppe vertreten. Zum Zeitpunkt der vorgeschriebenen Rennunterbrechung nach vier Stunden lag das Trio auf Rang fünf. Im zweiten, achtstündigen Abschnitt des Rennens, kämpfte sich der Mercedes-AMG GT3 #17 weiter nach vorne und überquerte die Ziellinie schließlich nach 345 Runden auf dem zweiten Platz.

Für ein weiteres Top-5-Ergebnis sorgte RAM Racing. Das britische Team ging von der Pole Position ins Rennen und lag im Mercedes-AMG GT3 #5 über weite Strecken in Führung. Letztendlich wurden Tom Onslow-Cole (GBR) und Remon Leonard Vos (NED) auf Rang fünf abgewinkt. Komplettiert wurde das gute Abschneiden von PROsport Performance (Mercedes-AMG GT3 #85) mit Rang neun der Gesamtwertung. Damit sicherten sich Charles Putman, Charles Espenlaub und Joe Foster (alle USA) den Sieg in der A6-AM-Klasse. Auf dem zweiten Platz der Klasse landete der vom Swiss Team eingesetzte Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 15. Ebenfalls Zweiter in seiner Klasse wurde QSR Racing School: Das belgische Customer Racing Team fuhr in Italien in der GT4-Wertung auf das Siegerpodest.

3 Fragen an Edoardo Mortara

Zwei Wochen nach deinem ersten Sieg mit Mercedes – wie ist die Stimmung bei dir und deinem Team, nachdem es in diesem Jahr bisher so gut läuft?

Edoardo Mortara: Mein Gefühl ist gut, viel besser als im letzten Jahr. In dieser Saison läuft es viel besser und wir sind dadurch als Team natürlich sehr viel zufriedener. Es macht viel mehr Spaß, vorne mitzufahren. Jetzt hoffe ich auf ein gutes Rennwochenende in Budapest.

Nach vier Rennen bist du Vierter in der Gesamtwertung. Wie groß war die Sorge vor der Saison, dass es in diesem Jahr wieder so laufen könnte wie im Vorjahr?

Edoardo Mortara: Nach einem schwierigen Jahr wie 2017 hegst du natürlich schon ein paar Zweifel. Wir haben in der Winterpause super gearbeitet und viele Daten mit meinen Ingenieuren analysiert. So haben wir einige Lösungen für unsere Probleme gefunden. Aber es liegen erst zwei Rennwochenenden hinter uns und die Saison ist noch lang. Die Arbeit ist also noch lange nicht abgeschlossen.

Budapest ist eine Strecke, die Mercedes in der Vergangenheit nicht so gelegen hat. Denkst du, dass sich das durch die neue Aero verändert hat?

Edoardo Mortara: Wir haben in diesem Jahr neue Regeln und es ist schwierig, diese Frage genau zu beantworten. Es ist eine neue Situation für uns und wir haben in Hockenheim und am Lausitzring gezeigt, dass wir ein gutes Auto haben. Unser Setup hat auf beiden Strecken gut funktioniert und ich hoffe, dass es in Budapest genauso sein wird. In der DTM darf man sich nie zu sicher sein, aber ich blicke dem Rest der Saison optimistisch entgegen.

Social Media News

#ThisIsDTM: Das dritte Rennwochenende der DTM-Saison steht an! Bevor es losgeht, werfen wir noch einmal einen Blick zurück auf das erfolgreiche Wochenende auf dem Lausitzring.

Video ansehen: www.youtube.com/watch?v=1zqzFgd6Q5Q

DTM, 2018, Lausitzring. Mercedes-AMG DTM Team, Mercedes-Benz, DTM, Edoardo Mortara, Mercedes-AMG C 63 DTM

DTM, 2018, Lausitzring. Mercedes-AMG DTM Team, Mercedes-Benz, DTM, Edoardo Mortara, Mercedes-AMG C 63 DTM