5.9.2018 – Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams

5.9.2018. Drei Pole Positions und ein Sieg: Der Nürburgring ist ganz nach dem Geschmack von Lucas Auer. Vor der Rückkehr in die Eifel spricht Lucas über Glück, Pech und seine Saisonziele…

Das ist passiert: Ergebnisse & Fakten vom Wochenende
Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams
3 Fragen an Lucas Auer
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Das ist passiert: Ergebnisse & Fakten

Formel 1: Lewis Hamilton gewinnt den Großen Preis von Italien, Valtteri Bottas komplettiert das Doppel-Podium für das Team
Blancpain GT Series Sprint Cup: Ein Sieg und ein zweiter Platz für Michael Meadows und Raffaele Marciello auf dem Hungaroring

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Newssplitter

Stat-Attack – Monza: Damit hatten nach dem Qualifying am Samstag nur wenige gerechnet: Lewis Hamilton fuhr beim Großen Preis von Italien seinen sechsten Saisonsieg und 68. Grand-Prix-Erfolg ein. Valtteri Bottas komplettierte das Doppelpodium des Teams mit seinem sechsten Podestplatz in diesem Jahr. Lewis zog mit seinem fünften Sieg auf dem Autodromo Nazionale Monza mit Rekordweltmeister Michael Schumacher gleich, der ebenso oft im königlichen Park gewinnen konnte. Das Team gewann damit schon zum fünften Mal in Folge auf der High-Speed-Strecke vor den Toren Mailands. Für Lewis war es der zweite Sieg in Serie und der vierte mit dem Team. In 1:22.497 Minuten fuhr er zudem zum 40. Mal in seiner Karriere die schnellste Rennrunde

400. Grand Prix: Schon vor dem Start stand der Große Preis von Italien 2018 als Jubiläumsrennen fest – zum 400. Mal führte ein Mercedes-AMG Safety Car das Feld auf die Einführungsrunde. Wie gewohnt saß der frühere DTM-Pilot Bernd Mayländer am Steuer des stärksten offiziellen Formel 1 Safety Cars der Geschichte (der Mercedes-AMG GT R leistet 430 kW bzw. 585 PS). Die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach stellt seit 1996 das Führungsfahrzeug in der Königsklasse des internationalen Motorsports. Das erste offizielle FIA F1 Safety Car war damals ein C 36 AMG.

Auf zum Nürburgring: Mercedes-AMG Motorsport erhört gerne den Ruf der Eifel. Das typische Eifelwetter mag nicht immer nach jedermanns Geschmack sein, doch die Rennen sind oftmals umso besser. Wie im vergangenen Jahr, als das Team beide Läufe gewann: Mit einem Vierfach-Sieg am Samstag und einem Doppel-Sieg am Sonntag. Alles in allem ist die Marke mit dem Stern der erfolgreichste Hersteller auf dem Nürburgring: Seit dem Werksdebüt in der Saison 1988 gewann das Team nicht weniger als 32 Rennen auf dem Ring. Beim ersten Auftritt 1988 gab es gleich einen Podestplatz durch Roland Asch, nur wenige Stunden später folgte im zweiten Rennen des Tages der erste Sieg durch Dany Snobeck. Aus dem aktuellen Fahrerkader haben Gary Paffett, Edoardo Mortara und Lucas Auer je einmal in der Eifel gewonnen. Der Österreicher gilt dabei als Qualifying-Spezialist auf dem Nürburgring: Dreimal stand er dort schon auf dem besten Startplatz.

Vorzeitige Meisterschaft, Klassensiege und Gesamtführung in der Blancpain GT Series: Mercedes-AMG Motorsport verbuchte beim Blancpain GT Series Sprint Cup auf dem Hungaroring erstklassige Erfolge: Raffaele Marciello (ITA) und Michael Meadows (GBR) holten am Sonntag bei schwierigen Bedingungen und starkem Regen den ersten Gesamtsieg der Sprint Cup-Saison. Neben dem Start-Ziel-Sieg sicherte das Fahrerduo Marciello/Meadows bereits im ersten Rennen am Samstag gemeinsam mit Denis Bulatov (RUS) und Nicolas Jamin (FRA) ein Doppelpodium mit den Plätzen zwei und drei. Ein Vierfachsieg im Silver Cup (AKKA ASP Team #87, #90, #35 und BLACK FALCON #6) und ein Klassensieg des Teams SunEnergy1 Racing mit Kenny Habul und Tristan Vautier in der Pro-Am-Klasse rundeten den Erfolg am Samstag ab. Mit den gesammelten Punkten aus beiden Rennen setzte sich das Duo Marciello/Meadows zwei Wochen vor dem Sprint Cup-Finale am Nürburgring punktgleich an die Spitze der Fahrerwertung und das AKKA ASP Team liegt aussichtsreich auf Position zwei mit 10,5 Punkten Rückstand. Einen Schritt weiter sind bereits Nico Bastian (GER) und Jack Manchesters (GBR): Das deutsch-britische Duo feierte auf dem Hungaroring vorzeitig die Meisterschaft in der Silber-Klasse des Blancpain GT Series Sprint Cups. In der Gesamtwertung der Blancpain GT Series (Spint und Endurance Cup) hat Raffaele Marciello mit elf Punkten Vorsprung die Führung übernommen. Außerdem hat das AKKA ASP Team den zweiten Platz in der Team-Gesamtwertung gefestigt und konnte bis auf 6,5 Punkte zu Platz eins aufschließen. Es bleibt somit bis zum Sprint Cup-Finale auf dem Nürburgring (14.-16. September) und dem großen Blancpain GT Series-Saisonfinale in Barcelona (28.-30. September) extrem spannend.

Internationale Gesamtsiege und Klassenpodien: In seinem Gaststart im Blancpain GT Sports Club, ebenfalls auf dem Hungaroring, fuhr Kenny Habul (SunEnergy1 Racing) von der Pole Position zu seinem ersten Gesamtsieg mit dem Mercedes-AMG GT3. In der International GT Open in Silverstone zeigten Tom Onslow-Cole (GBR) und Valentin Pierburg (GER) von SPS automotive-performance ein perfektes Rennen: Pole Position, schnellste Rennrunde und erster Gesamtsieg der Saison. Auch in Belgien bei der DMV GTC auf dem Circuit Zolder lieferten Indy Dontje (NDL) und Russell Ward (USA) eine überzeugende Leistung ab. Im DUNLOP 60-Rennen brachte das Duo, ebenfalls von der Pole Position startend, den Gesamtsieg ins Ziel. In den weiteren Rennen der DMV GTC sicherten Kenneth Heyer (GER, équipe vitesse) mit Klassenrang zwei und Russel Ward (HTP Motorsport) mit zweimal Klassenrang drei jeweils weitere Podiumsplätze. Das Vater-Sohn-Duo Xandy und Xandinho Negrão (beide BRA) überquerte in der Campeonato Brasileiro de Endurance als Erster die Ziellinie nach vier Stunden Renndauer. In der Pirelli World Challenge punktete Daniel Askew (USA) von DXDT Racing mit je einem zweiten Klassenplatz auf dem Watkins Glen International. Außerdem fand auf der Nürburgring-Nordschleife der sechste Lauf der VLN statt. Der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 13 von AutoArena Motorsport wurde beim 4-Stunden-Rennen auf dem fünften Gesamtplatz (Rang vier SP9-PRE) abgewinkt. Die Mercedes-AMG GT4 von Team Mathol Racing e.V. und BLACK FALCON Team TMD Friction kamen auf den Positionen fünf und sechs in der Klasse SP10 ins Ziel.

3 Fragen an Lucas Auer

Lucas, jetzt geht es zum Nürburgring. Das war in den vergangenen Jahren vor allem im Qualifying ein sehr gutes Pflaster für Dich…

Lucas Auer: Es ist immer gut, auf einer Strecke zu fahren, auf der man in der Vergangenheit stark gewesen ist – sogar schon im ersten DTM-Jahr. Aber das ist keine Versicherung für das kommende Wochenende. Jedes Jahr steht für sich und ich muss wieder von vorne anfangen. Nur wenn mir das gelingt, sieht es gut aus.

In den letzten Rennen hattest Du viel Pech. Wie gehst Du damit um?

Lucas Auer: Man zieht das Pech oder Glück auch ein bisschen selbst an. Ich glaube, das gehört zu einem ganz normalen Lernprozess dazu, den man durchlaufen muss, um stärker zu werden. Wichtig ist, dass man die richtigen Schlüsse daraus zieht und etwas daraus lernt. Man muss immer das Beste aus der Situation herausholen.

An den letzten Rennwochenenden ging es in der Meisterschaft hin und her. Noch stehen sechs Rennen aus – schielst Du da noch etwas nach oben?

Lucas Auer: Für mich ist die Meisterschaft nicht das Entscheidende. Ich versuche, mich selbst bestmöglich weiterzuentwickeln. Wenn mir das gelingt, bin ich happy. Meistens geht das auch miteinander einher: Wenn man am meisten lernt, ist auch die Entwicklung in der Meisterschaft gut. Aber mir geht es allen voran darum, mich selbst zu verbessern. Ich blicke nicht nur auf den Punktestand, sondern auf meine eigene Entwicklung. So lange es mit dieser vorangeht, sind normalerweise auch die Resultate gut. Deshalb achte ich nicht so sehr auf die Tabelle. Außerdem ist es in der DTM so „crazy“, da gibt es so viele Punkte an einem Rennwochenende, dass man Kopfschmerzen bekommt, wenn man sich zu viele Gedanken darüber macht…

Mercedes-AMG C 63 DTM

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Social Media News

#PurePitWall: Der Chefstratege James Vowles beantwortet Fan-Fragen zum Italien GP: Wurde das Auto von Lewis auf der ersten Runde beschädigt und warum blieb Valtteri im ersten Stint so lange draußen?

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#Neuanfang: Die vier Gamer von Mercedes-AMG Petronas Esports stehen fest! Das Quartett bereitet sich körperlich und technisch auf die erste Runde der F1 Esports Serie 2018 im Oktober vor. Ihr Weg beginnt aber gerade erst…

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#IngenieurAnBord: Kann einer der angesehensten Formel 1-Ingenieure aller Zeiten ins Lenkrad eines Autos greifen, das er und sein Team entworfen haben?

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#Nürburgring: Am kommenden Wochenende geht es zum drittletzten DTM-Rennwochenende der Saison zum Nürburgring. Wir werfen einen Blick voraus…

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Mercedes-AMG Motorsport DTM Team

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