Audi ehrt Mitarbeiter mit Präventionspreis

7.9.2018. Von der Montagelinie über die Büros bis hin zu den Küchen der Betriebsgastronomie – ein sicherer, gesundheitskonformer Arbeitsplatz stärkt das Wohl aller Mitarbeiter. Um Gefahren zu verhindern, setzt Audi auf hohe Standards bei Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

Einen entscheidenden Beitrag dazu leisten die Mitarbeiter selbst, indem sie sich für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz engagieren.

Als Anerkennung für diesen vorbildlichen Einsatz hat die Marke am Donnerstag auch in diesem Jahr wieder den Präventionspreis an Mitarbeiter Teams der deutschen und internationalen Audi Standorte verliehen.

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In den Kategorien Gesundheit, Integration, Wissen, Ergonomie und Prozess zeichnete Audi die jeweils drei besten Teams mit dem Präventionspreis aus. Zusätzlich wurde auch in diesem Jahr wieder ein Sonderpreis vergeben, dieses Mal mit dem Schwerpunkt „Digitalisierung“. Die Pokale und Urkunden übergaben Produktionsvorstand Peter Kössler, Personalvorstand Wendelin Göbel, der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Peter Mosch und weitere Vertreter der AUDI AG. Mit der Auszeichnung fördert das Unternehmen Maßnahmen seiner Mitarbeiter und sensibilisiert sie für eine verantwortungsvolle, unfall‑ und gesundheitsvorbeugende Arbeitsweise.

Den Pokal in der Kategorie „Gesundheit“ gewann das Team „Gesundheit Brüssel“ von Audi Brussels. Die Belgier setzten sich zum Ziel, jedem gesundheitlich eingeschränkten Mitarbeiter einen angepassten und medizinisch akzeptablen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Sofern kein passender Arbeitsplatz vorhanden ist, unterstützt das „Health Team“. Dieses stellt individuell auf den Mitarbeiter zugeschnittene Aufgaben zusammen, bis ein neuer, passender Arbeitsplatz gefunden ist. Im Jahr 2017 konnte das Health Team auf diese Weise bereits 50 Kollegen am Standort helfen.

Den ersten Platz der Kategorie „Wissen“ sicherte sich die Projektgruppe „Trainingscenter Neckarsulm“. Die Teammitglieder sensibilisieren Mitarbeiter in einem rund zweistündigen Seminar zum Thema Handynutzung am Arbeitsplatz. Gleichzeitig machen sie auch auf die mit der Handynutzung verbundenen Gefahren und Risiken im Straßenverkehr aufmerksam. Jeder Seminarteilnehmer durchläuft eine Selbstreflektion des eigenen Nutzungsverhaltens und wird zudem über chemische und biologische Prozesse im Gehirn aufgeklärt.

Gewinner der Kategorie „Integration“ sind die „Flexiholics“. Das Team aus der Kleinteileschweißerei von Audi in Ingolstadt machte es sich zur Aufgabe, Kollegen mit besonderem gesundheitlichen, familiären und/oder sozialen Hintergrund durch flexiblere individuell angepasste Arbeitszeitmodelle zu entlasten. Dank ihrer Idee sind nun rund zehn Prozent der Mitarbeiter in der Kleinteileschweißerei in einem solchen Arbeitsverhältnis beschäftigt. Dieses berücksichtigt ihre Mitarbeiterbedürfnisse durch klare Ansprechpartner, Transparenz und individuelle Arbeitsvolumen je nach Schichtmodell.

In der Kategorie „Ergonomie“ siegte das Team „Alpha Omega“ aus Ingolstadt. Sein eigens entworfenes Bauteil – die Omega‑Klammer – erzielt eine große Wirkung an rund 60 Montage‑Arbeitsplätzen an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm. Die Klammer in Form des griechischen Buchstaben Omega reduziert bei der Montage den erforderlichen Krafteinsatz erheblich und schonen somit langfristig die Gelenke der Mitarbeiter.

Der Pokal in der Kategorie „Prozess“ ging nach Győr. Das Team „LEONIE Wellrohrschneider“ entwickelte mit dem 3D‑Drucker ein Werkzeug zum sicheren, präzisen und schnellen Schneiden von Wellrohren. Bislang haben Mitarbeiter diese mit einem Sicherheitsmesser geschnitten, was dennoch oft zu Schnittwunden an den Händen führte.

Aufgrund des speziellen Designs des „LEONIE Wellrohrschneiders“ kann die Klinge die Haut nun gar nicht erst berühren – das beseitigt die Verletzungsgefahr.

Der Sonderpreis ging an die„Guardians of the Safety“, ein Ingolstädter Team aus dem Trainingscenter. Es fokussiert sich schon seit Längerem auf die Entwicklung von Virtual‑Reality‑Trainings.

Speziell zum Thema Prävention entwickelte das Team ein Training, das auf potenzielle Gefahren am Arbeitsplatz aufmerksam macht. Mithilfe einer Virtual‑Reality‑Brille und zwei Controllern erleben Mitarbeiter etwa Unfall‑Simulationen und lernen, wie sie sich in einer derartigen Gefahrensituation richtig verhalten. Das Programm kann abteilungsübergreifend eingesetzt werden. So unterstützt es zum Beispiel beim Training für den Stapler‑Führerschein und für den korrekten Umgang mit Hochvolt‑Batterien.

Im Rahmen der Preisverleihung vergab auch die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) eine Auszeichnung: den „Schlauen Fuchs“, einen Sicherheitspreis für herausragende Arbeitsschutz-Maßnahmen.

Gleich zwei Gewinner durften sich über die Auszeichnung freuen: Matthias Flohr, Sicherheitsfachkraft in der Montage des Audi A3 und Q2, hatte die Idee, die Attraktivität der monatlich erscheinenden Sicherheitstipps bei Audi durch ein Kreuzworträtsel zu erhöhen.

Anhand von zehn Fragen, die mit einem Kreuzworträtsel kombiniert sind, wird das Wissen zu den letzten sechs veröffentlichten Sicherheitstipps abgefragt. Das Kreuzworträtsel motiviert die Mitarbeiter, sich mit dem Thema Arbeitssicherheit auf spielerische Art und Weise auseinanderzusetzen.

Stefanie Geiser aus dem Audi‑Gesundheitswesen überzeugte mit der ersten digitalen Gesundheitsaktion „Gutes für mich – Finde Deine Balance“. In den Online‑Seminaren steht einmal wöchentlich ein neues Thema mit dazugehörigem Filmclip im Mittelpunkt, beispielsweise Gelassenheit oder Achtsamkeit