Audi gibt Startsignal für Fertigung in Algerien

6.12.2018. Die AUDI AG und der langjährige Audi-Importeur SOVAC S.P.A. haben die lokale Fertigung von drei Modellen in Algerien eröffnet. Ab sofort fahren der Audi A3 Sportback, die A3 Limousine sowie der Audi Q2 in Relizane, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, vom Band.

Die Fertigung ist zunächst auf eine jährliche Kapazität von rund 3.000 Autos der Marke Audi ausgerichtet. Im Werk von SOVAC Production S.P.A. Algerie entstehen seit 2017 Automobile des Volkswagen-Konzerns.

Peter Will, Leiter Planung und Steuerung CKD/MKD/SKD-Projekte der AUDI AG und Mourad Oulmi, CEO von SOVAC S.P.A. starteten gemeinsam das Band für die lokale Montage der Baureihen Audi A3 und Q2. „Der Einstieg in die Mehrmarkenfabrik des Konzerns ist ein logischer Schritt in den Wachstumsmarkt Algerien“, sagt Will. „Indem wir gezielt lokale Mitarbeiter qualifizieren, stellen wir Audi-Qualität sicher und nutzen darüber hinaus Synergien mit den anderen Konzernmarken in Fertigung und Logistik. Damit legen wir die Basis für weiteres Wachstum in Nordafrika.“

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Mourad Oulmi, CEO von SOVAC S.P.A., sagt: „Wir sind sehr stolz, dass wir erstmals Premium-Automobile mit Audi in Algerien produzieren und damit die Nachfrage unserer Kunden bedienen werden. Ich bin Audi sehr dankbar dafür, dass das Unternehmen gemeinsam mit Sovac seit Monaten daran arbeitet, Audi zurück auf den algerischen Markt zu bringen. Nach mehr als zehn Jahren Partnerschaft treten wir damit ein in eine neue Ära der Zusammenarbeit.“

SOVAC Production S.P.A Algerie errichtete 2017 auf 150 Hektar eine Fertigungsstätte in der Region Relizane, 220 Kilometer westlich von Algier. Sukzessive stieg die tägliche Fertigungskapazität auf rund 200 Autos. Dort entstehen bereits die Modelle Volkswagen Golf, Polo, Tiguan, Passat und Caddy, Škoda Octavia, Rapid und Fabia sowie SEAT Ibiza, Arona, Leon und Ateca.