Audi startet mit Absatzwachstum ins zweite Quartal 2018

8.5.2018. Die AUDI AG hat im April rund 160.900 Premium-Automobile ausgeliefert. Der weltweite Absatz stieg um 3,1 Prozent. Seit Januar wurden über alle Modelle rund 624.650 Einheiten an Kunden übergeben, ein Plus von 8,0 Prozent.

Damit steigerten sich die Vier Ringe noch einmal gegenüber dem bisherigen Rekordwert und erreichten kumuliert die stärkste Nachfrage der Audi-Geschichte für die ersten vier Monate eines Jahres. In den Kernregionen meldeten die Händler in Europa 4,1 Prozent weniger Auslieferungen als im April 2017. Dagegen wuchs in Nordamerika (+3,9%) und China (+13,5%) der Absatz überdurchschnittlich.

„Der anspruchsvolle chinesische Markt ist Vorreiter bei Digitalisierung und Elektromobilität. Wir sehen hier unser Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft“, sagt Bram Schot, Vorstand für Vertrieb und Marketing der AUDI AG. „Bis 2022 werden wir unser lokal produziertes Modellangebot mehr als verdoppeln und vier rein batterie-elektrische Modelle vor Ort fertigen.“

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In China setzte sich das Auslieferungsplus der letzten Monate fort (+13,5% auf 52.411 Einheiten). Auf der Autoshow in Peking präsentierte die Marke mit den Vier Ringen die Langversionen von Audi Q5 und A8. Das SUV wird im Sommer in China neu auf den Markt kommen. Bereits jetzt ist der sportliche Geländewagen ein wichtiger Wachstumstreiber für Audi in China. Mit 10.669 verkauften Modellen (+12,7%) im letzten Monat macht der Audi Q5 rund ein Fünftel des Audi-Absatzes in China aus. Für den Audi A8 ist das Reich der Mitte der wichtigste Absatzmarkt. Im April wurde rund jeder zweite ausgelieferte A8 an einen chinesischen Kunden übergeben. Der Absatz des Luxusmodells stieg in China im vergangenen Monat um 49,3 Prozent gegenüber Vorjahr.

Audi A8 Sport-Exterieurpaket

Audi A8 Sport-Exterieurpaket (Foto: AUDI AG)

Auch Japan entwickelte sich seit Jahresbeginn erfreulich. Im zweitgrößten Markt der Region Asien-Pazifik registrierte Audi in den ersten vier Monaten des Jahres Zuwächse von 3,6 Prozent auf 8.664 Automobile. Ebenfalls zeichnet sich für Korea nach langem Stillstand eine positive Bilanz im bisherigen Jahresverlauf ab: seit Januar wurden bereits mehr als 2.500 Einheiten abgesetzt.

In Europa machte sich weiterhin die anstehende Modelloffensive und die damit verbundenen An- und Ausläufe bemerkbar. In der Heimatregion gingen die Auslieferungen im April um 4,1 Prozent auf rund 72.550 Autos zurück. Belastend wirkten sich hier vor allem die rückgängigen Verkäufe in großen Märkten wie Deutschland (-5,4% auf 26.696 Autos) und Frankreich (-12,7% auf 5.238 Autos) aus. Dagegen stieg der Absatz in Italien um 4,6 Prozent. In ganz Europa setzte der Hersteller in den vergangenen vier Monaten mit rund 288.550 Automobilen 4,6 Prozent weniger ab als im Vergleichszeitraum.

Einen durchgehend positiven Trend weist das Geschäft der Vier Ringe in Nordamerika auf: Im April stieg in Mexiko die Nachfrage um0,9 Prozent auf 1.058 Einheiten. Mit einem Plus von 13,9 Prozent und 4.108 ausgelieferten Automobilen wurde das bisher beste Monatsergebnis in der Geschichte von Audi in Kanada und der 28. Rekordmonat in Folge erreicht.

Auf dem US-Markt verzeichnete Audi ein Plus von 2,1 Prozent auf 19.104 Fahrzeuge. Dabei setzten wie in vielen weiteren Märkten vor allem der Audi Q5 sowie die A5-Familie positive Impulse. Das SUV ist das absatzstärkste Modell von Audi in den USA. Von ihm lieferte Audi of America seit Jahresbeginn mit 19.305 Einheiten 18,1 Prozent mehr aus als im Vergleichszeitraum. Nach Deutschland sind die USA der größte Abnehmer für den A5 Sportback. Im vergangenen Monat entschieden sich 1.106 Kunden für das Modell der oberen Mittelklasse.

Über alle Modelle der A5-Familie registrierte das Unternehmen einen Zuwachs von 115,4 Prozent auf 2.169 Automobile. Im Zeitraum Januar bis April konnte Audi seine kumulierten US-Verkäufe konstant steigern: Seit Jahresbeginn gingen 69.156 Einheiten an Käufer in den Vereinigten Staaten, ein Zuwachs von 7,5 Prozent. In Nordamerika erhöhte sich der Absatz im selben Zeitraum um 8,3 Prozent auf rund 85.650 Automobile.

Audi A5 Sportback g-tron und Audi A4 Avant g-tron

Audi A5 Sportback g-tron und Audi A4 Avant g-tron (Foto: Audi AG)