Audi Stiftung für Umwelt stiftet NaturVision Kurzfilmpreis für „Those in Grass Houses“

17.7.2021. Bereits zum vierten Mal kooperiert die Audi Stiftung für Umwelt mit dem NaturVision Filmfestival für Natur, Wildlife, Umwelt und Nachhaltigkeit. Unter dem diesjährigen Motto „Hidden Champions: Natur macht erfinderisch“ schafften es zehn Kurzfilme über außergewöhnliche und unbekannte Tiere und Pflanzen in die Shortlist.

Der Siegerfilm von Christian Lawes überzeugte die vierköpfige Jury und gewann die mit € 5.000 dotierte Auszeichnung. Das Filmfestival findet dieses Jahr vom 14. bis 18. Juli 2021 statt und wird bereits zum zweiten Mal ausschließlich online gestreamt.

Der Preisträger-Film „Those in Grass Houses“ von Christian Lawes dokumentiert das Leben der südafrikanischen Siedelweber. Diese Vogelart zeichnet sich durch ihr komplexes Nestbausystem und hierarische Strukturen innerhalb des Schwarms aus.

So passen sich die Vögel äußeren Einflüssen an und stabilisieren ihr Zusammenleben.

Bei der diesjährigen Auswahl des Kurzfilmwettbewerbs stehen Tiere und Pflanzen im Vordergrund, die ansonsten im Verborgenen leben. Die vierköpfige Kurzfilmjury bestehend aus Wiebke Winter (cellu l’art Kurzfilmfestival), Victor Schwarz (Pixelgame Studios), Dr. Kay Hoffmann (Förderverein NaturVision e.V.) und Eve Heber begründet ihre Gewinnerentscheidung so:

„In kürzester Zeit vermittelt der Film dramatische und humorvolle Einblicke in die Kolonie und eine klare Botschaft: Gemeinsam ist man stark! Selbst wenn es hier und da kleine Streitigkeiten gibt.“

Der NaturVision Kurzfilmwettbewerb bietet die Möglichkeit, Zuschauer_innen auf unterhaltsame und kreative Art und Weise die Facetten der Natur näherzubringen. Seit jeher dienen Flora und Fauna als Inspirationsquelle und sind Vorbild für technische Innovationen.

Rüdiger Recknagel, Geschäftsführer der Audi Stiftung für Umwelt, sagt:

„Filme eröffnen uns durch Emotion und Empathie neue und faszinierende Perspektiven. Sie bringen uns die Bedürfnisse unserer Umwelt näher und wecken unsere Sympathie. So entsteht eine Win-Win-Situation: Die Natur ist ein Vorbild, das wir auch für unsere Arbeit in technischen Fragestellungen nutzen. Wir lernen von ihr, sind aber auch eher bereit, uns für ihren Schutz einzusetzen.“


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