Der neue Jetta – die Weltpremiere North American International Auto Show

15.1.2018. Wichtige Fakten: der neue Jetta1 in Stichpunkten

Verwandt mit Golf, Tiguan, Atlas und Arteon: Neuer Jetta basiert erstmals auf dem Modularen Querbaukasten (MQB)

MQB-Vorteile: Dynamische Proportionen, optimale Raumausnutzung und neues Spektrum der Assistenzsysteme

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Weltbestseller: Mit 17,5 Millionen gefertigten Exemplaren ist der Jetta einer der erfolgreichsten Volkswagen

In den Startlöchern: Neuer Jetta wird im ersten Quartal des Jahres in Mexiko auf den Markt kommen; im zweiten Quartal folgt der Start in den USA

Progressives Design, vernetzte Systeme

Erster Jetta auf Basis des Modularen Querbaukasten

MQB verändert alles. Der Jetta ist mit 17,5 Millionen produzierten Exemplaren einer der erfolgreichsten Volkswagen aller Zeiten. Jetzt folgt die siebte Generation des Bestsellers. Technisch weitreichend neu konzipiert, basiert der Jetta des Jahres 2018 erstmals auf dem Modularen Querbaukasten (MQB). Die Folgen: dynamischere Proportionen, ein progressiveres Design, ein verbessertes Raumangebot, ein Plus an Effizienz, stärker denn je vernetzte Assistenzsysteme und ein – in den Topversionen – weitreichend digitalisierter Innenraum.

Deutsch-Amerikaner. In den USA ist der Jetta das erfolgreichste Automobil mit deutschen Wurzeln. Mehr als 3,2 Millionen Exemplare wurden bislang zwischen der Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten verkauft. Deshalb ist es längst Tradition, dass die Weltpremiere eines neuen Jetta im Hauptmarkt USA gefeiert wird. 2010 war das in San Francisco der Fall, 2014 in New York. 2018 nun enthüllt Volkswagen die neueste Generation des Jetta auf der North American International Auto Show (15. bis 28. Januar) in Detroit/Michigan. Der neue Jetta wurde konsequent für die Bedürfnisse von Kunden in Überseemärkten konzipiert, eine Version für Europa ist nicht geplant. Ein Schwestermodell des jetzt vorgestellten Jetta wird in China später unter dem Namen Sagitar angeboten.

Jetta erstmals mit digitalen Instrumenten. In Michigan debütiert der bislang progressivste Jetta. Assistenzsysteme wie Front Assist (Umfeldbeobachtungssystem) und Blind Spot-Sensor (Spurwechselassistent) hat die neue Generation in vielen Ausstattungsversionen bereits serienmäßig an Bord. Als eines der ersten Fahrzeuge seiner Klasse bietet Volkswagen den Jetta zudem mit digitalen Instrumenten (Active Info Display) an. Ebenfalls neu: eine weiterentwickelte Infotainmentgeneration und ein 400-Watt-Soundsystem des US-Audiospezialisten Beats by Dr. Dre. Das Active Info Display und die Infotainmentsysteme sind miteinander vernetzt und in einer völlig neuen Interieur-Architektur so angeordnet, dass sie auf einer gemeinsamen Sicht- und Bedienachse eine digitalisierte Fläche bilden.

Wegweisende Aerodynamik. Souveräner denn je setzt sich das Design in Szene. Der Jetta erinnert mit seiner coupéförmigen Karosserie eher an einen sportlichen Gran Turismo im Stile des Arteon, als an eine klassische Limousine. Mit einem cw-Wert von 0,27 ist er darüber hinaus ausgesprochen aerodynamisch; der um rund 10 Prozent verbesserte Luftwiderstand optimiert die Effizienz. Und das wirkt sich positiv auf den Verbrauch des ebenso sparsamen wie drehmomentstarken Benzinmotors aus: ein 1.4 TSI mit 110 kW / 150 PS und einem maximalen Drehmoment von 250 Nm. Alternativ zum serienmäßigen 6-Gang-Schaltgetriebe kann er mit einer komplett neu entwickelten 8-Gang-Automatik bestellt werden. Auf den Markt kommen wird der neue Jetta im ersten Quartal des Jahres zuerst in Mexiko; im zweiten Quartal folgt die Markteinführung in den USA.

Zentrale Aspekte

Vier Jahrzehnte Jetta

Sieben Generationen eines Welterfolgs

Jetta, Vento, Bora, Sagitar. 17,5 Millionen gefertigte Jetta seit 1979. Ein Welterfolg mit vielen Namen. Zunächst auf der Basis des Golf mit großem Kofferraum in Europa vorgestellt, eroberte der Jetta schnell auch Nordamerika und später China. Allein die erste Generation wurde 2,3 Millionen Mal gebaut. Es folgten ab 1984 weltweit 2,7 Millionen Exemplare der zweiten Generation. Der dritte Jetta war in Europa ein Vento; in den USA blieb es indes immer bei der Bezeichnung Jetta. 1,2 Millionen Exemplare dieser Generation wurden ab 1992 produziert. 1998 folgte die vierte Generation des Jetta, der in Europa nun Bora hieß – mit 4,6 Millionen gebauten Exemplaren ist er die bislang erfolgreichste Serie. Im November 2004 stellte Volkswagen die fünfte Generation vor; auch in Europa hieß die kompakte Limousine nun wieder Jetta. Parallel allerdings startete diese Generation als Sagitar in China durch. Rund drei Millionen Autofahrer weltweit entschieden sich für den viertürigen Volkswagen, der immer noch ein Schwestermodell des Golf war. Das änderte sich 2010 mit der Weltpremiere des sechsten Jetta, der nun einem eigenständigen Layout folgte. Mit 3,7 Millionen Exemplaren schrieb auch diese Generation Volkswagen Geschichte. Während all dieser Jahre wurden übrigens rund 3,2 Millionen Jetta in den USA verkauft – kein anderes Auto mit einer europäischen DNA ist zwischen New York, Detroit, San Francisco und Miami erfolgreicher.

Teil einer großen Volkswagen Produktoffensive in den USA

Pro Jahr zwei neue Modelle. Für Volkswagen gehört der Jetta auch künftig zu einem der wichtigsten Modelle in den USA. Nachdem das Jahr 2017 mit dem Debüt des all-new Tiguan und Atlas für Volkswagen in Amerika im Zeichen der SUV stand, wird das US-Debüt der zwei neuen Limousinen Jetta und Arteon das Jahr 2018 prägen. Auch künftig, so die Planungen, sollen in den USA pro Jahr zwei neue Volkswagen auf den Markt kommen. Am Ende dieser Produktoffensive wird 2020 die komplette Erneuerung des nordamerikanischen Modellprogramms stehen und die nächste Generation der Elektromobilität an den Start gehen. Denn nach dem I.D. in Europa wird 2020 mit der Serienversion des I.D. CROZZ das erste I.D. Modells vorgestellt, das auch in Nordamerika auf den Markt kommen soll.

Vernetzte Intelligenz – der neue Jetta

MQB als Technologie-Matrix. Erstmals entstand der Jetta auf der Basis des Modularen Querbaukasten (MQB). Technisch zeigt der in Michigan enthüllte Volkswagen deshalb Verwandtschaft zu allen aktuellen MQB-Modellen – etwa dem Golf, Arteon, Tiguan Allspace (in den USA all-new Tiguan) oder dem für Nordamerika entwickelten SUV Atlas. All diesen Volkswagen gemein sind ein hoher Grad der digitalen Vernetzung und entsprechend innovative Assistenzsysteme. Der Jetta – lieferbar in den für die Vereinigten Staaten typischen Ausstattungen S, SE, SEL und SEL Premium – hat dank des MQB bereits als Jetta SE wichtige Assistenzsysteme wie Front Assist mit City-Notbremsfunktion und den Blind Spot-Sensor (Warnung vor Fahrzeugen im toten Winkel) serienmäßig an Bord; beide Systeme sind optional auch für den Jetta S erhältlich. Alle Assistenzsysteme für den auf dem US-Markt angebotenen Jetta im Überblick:

Automatische Distanzregelung (ACC)
Lane Assist (Spurhalteassistent)
Front Assist mit City-Notbremsfunktion
Rear View (Rückfahrkamera)
Rear Traffic Alert (Ausparkassistent beim Rückwärtsfahren)
Blind Spot-Sensor (Spurwechselassistent)
Multikollisionsbremse (mindert Gefahr von Folgeunfällen)
Light Assist (automatisches Ein-/Ausschalten des Fernlichtes)

Funktionsausstattung – Ambientelicht und Fahrprofil gekoppelt

LED-Scheinwerfer serienmäßig. Eine besondere Atmosphäre entsteht im neuen Jetta durch ein großes Panorama-Aufstell- und Schiebedach (Serie ab Jetta SE) sowie ein völlig neu entwickeltes Ambientelicht. Diese indirekte Beleuchtung (Serie ab SEL) des Interieurs ist ein Novum im direkten Wettbewerbsumfeld. Hintergrund: Erstmals kann zwischen zehn Farben gewählt werden. Darüber hinaus ist das Ambientelicht mit der im Jetta ebenfalls neuen Fahrprofilauswahl gekoppelt. Im Profil „Normal“ ist das Licht weiß, im Profil „Sport“ rot“ und im Profil „Eco“ blau. Im Modus „Individual“ kann der Fahrer jede beliebige der zehn Farben einstellen. Licht ist auch ein dominierender Faktor im Exterieur. Schon die Einstiegsversion – der Jetta S – ist serienmäßig mit leistungsstarken LED-Scheinwerfern ausgestattet; als Serienausstattung für eine ganze Baureihe in dieser Preisklasse ist der LED-Einsatz für Volkswagen erstmalig. Ebenfalls generell in LED-Technik ausgeführt sind die Tagfahrlichter und Rückleuchten.

Proportionen und Aerodynamik – mehr Raum, weniger Luftwiderstand

Dynamischere Proportionen. Der neue Jetta misst 4.702 mm in der Länge (+43 mm). Zwischen den Rädern spannt sich ein um 35 auf 2.686 mm verlängerter Radstand. Zur Einordnung: Mit diesen Maßen nähert sich der in den USA angebotene Jetta dem europäischen Passat. Im Vergleich zum Jetta der sechsten Generation wurde der vordere Überhang kürzer (-10 mm), der hintere länger (+18 mm). Der neue Jetta wirkt dadurch sportlicher, gestreckter und eleganter zugleich. Breit ist der Volkswagen 1.799 mm (+21 mm), hoch 1.459 mm (+6 mm). Analog zu den Außenmaßen bietet er mehr Kopf- und Kniefreiheit sowie ein Plus an Schulterraum und Innenhöhe. Durch den langen hinteren Überhang ergibt sich zudem ein unverändert großes Kofferraumvolumen von souveränen 510 Litern.

Aerodynamische Effizienz. Mit den neuen Proportionen und der präzisierten Design-DNA wurde auch die Aerodynamik optimiert. Durch die generell aerodynamische Grundform mit einer besonders verwirbelungsfreien Heckgestaltung, strömungsgünstigen Unterbodenverkleidungen, luftwiderstandsreduzierten Leichtmetallfelgen und einer Air Curtain in der Frontpartie (vertikale Lufteinlässe im Bereich der Nebelscheinwerfer führen die Luft durch den Stoßfänger, um sich wie ein aerodynamischer Vorhang vor die vorderen Radhäuser zu legen), konnte der cw-Wert auf 0,27 gesenkt und damit um rund zehn Prozent verbessert werden. Der aerodynamische Feinschliff wirkt sich positiv auf den Verbrauch, die CO2-Emissionen und die Windgeräusche aus.

Neu entwickeltes Interieur – der Weg in das nächste Jahrzehnt

Interaktiv vernetzt. Ein Novum im Jetta sind die vom Fahrer individuell konfigurierbaren Digitalinstrumente: das 10,2 Zoll große Active Info Display (Digital Cockpit). Die Instrumente sind dabei mit den neusten Systemen des modularen Infotainmentbaukasten (MIB) vernetzt. Zusammen bilden sie technisch und optisch eine digitale Bildschirmeinheit. Stets serienmäßig: das Infotainmentsystem „Composition Colour“, Bluetooth, USB-Audio-Interface und Volkswagen Car-NetÒ App-Connect. Über App-Connect werden Smartphones mit Apps wie „Spotify Music“ via „MirrorLinkÒ“, „Apple CarPlay™“ oder „Android Auto™“ (Google) an Bord geholt. Darüber hinaus ist der Jetta (ab SEL) als erster nordamerikanischer Volkswagen mit einem 400 Watt starken Soundsystem des US-Audiospezialisten Beats by Dr. Dre erhältlich.

Weiche Flächen, präzise Linien. Die komplett neu entwickelte Instrumententafel weist eine Architektur auf, die maßgeblich durch die zukunftsweisende Interface-Philosophie geprägt wird. Das wichtigste Merkmal ist dabei die Tatsache, dass die (ab Jetta SEL digitalen) Instrumente und die neuen Infotainmentsysteme auf einer gemeinsamen Sicht- und Bedienachse angeordnet sind. Dadurch ergibt sich eine digital vernetzte, schwarz-glänzende Info- und Entertainmentfläche – eine Cockpit-Architektur, die den Weg in das nächste Jahrzehnt weist. Alle wesentlichen Anzeige- und Bedienelemente sind zudem fahrerorientiert angeordnet.

Zwei Ebenen. Die Instrumententafel selbst ist in zwei Ebenen gegliedert: Im oberen Abschnitt mit sportlich-ergonomischer Fahrerorientierung sind, wie skizziert, die wesentlichen Funktionseinheiten integriert. Lediglich die Klimabetätigung ist als ein separates Modul in der Mittelkonsole positioniert und bildet hier den oberen Abschluss. Der untere Part der Instrumententafel hat eine streng horizontale Ausprägung mit einer feinen Dekorleiste, die unterhalb des Cockpits über die gesamte Schalttafel bis in die Türen verläuft. Eine gute Raumausnutzung prägt darüber hinaus die Details. Ein Beispiel: In der Mittelkonsole befinden sich nicht nur zwei gut zugängliche Cupholder, sondern auch eine Einsteckmöglichkeit für ein Tablet; vor dem Schaltknauf unterhalb der Klimaanlagenbedienung gibt es zudem ein Ablagefach mit USB-Schnittstelle für ein Smartphone.

Ergonomische Sitzanlage. Komplett neu entwickelt wurde auch die Sitzanlage. Je nach Ausstattung sind die Vordersitze elektrisch einstellbar. Neben einer Sitzheizung ist zudem eine Sitzbelüftung verfügbar. Im Fond ist die Sitzanlage asymmetrisch teil- und umklappbar sowie mit einer Mittelarmlehne inklusive Cupholdern ausgestattet.

Effizient und kraftvoll – der Turbobenziner

TSI und neue 8-Gang-Automatik. Als Motor kommt im Jetta erneut ein effizienter 1,4-Liter-TSI zum Einsatz. Der aufgeladene Benzin-Direkteinspritzer entwickelt bei 5.000 U/min eine Leistung von 110 kW / 150 PS; bereits ab 1.500 U/min steht das maximale Drehmoment von 250 Nm zur Verfügung. Die Grundversion Jetta S ist mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet. Ab dem Jetta SE wird die Kraft über eine neu entwickelte 8-Gang-Automatik an die Vorderräder übertragen (optional für den Jetta S). Die größere Spreizung der Gänge beeinflusst die Anfahrperformance und den Verbrauch positiv.

Hinweise:
Ausstattungsangaben und technische Daten von Serienmodellen gelten für das in den USA angebotene Modellprogramm. Für andere Länder können sich Abweichungen ergeben.
Alle in dieser Presseinformation genannten Fahrleistungen, Verbrauchs- und Emissionsangaben sind Prognosewerte, vorbehaltlich der offiziellen Typgenehmigung, Stand Januar 2018.

1Das Fahrzeug wird noch nicht zum Verkauf angeboten und unterliegt daher nicht der Richtlinie 1999/94 EG.