Die Ablenkung auf der Rückbank: Wie Kinder im Auto die Unfallgefahr steigern

5.6.2019. Wer die nächsten Tage in die Pfingst- oder bald sogar in die Sommerferien startet, kennt das nur zu gut: Der sonst so liebe Nachwuchs kann die Nerven der Eltern auf langen Autofahrten auf eine harte Probe stellen. Bei sechs von zehn Eltern in Deutschland (62 Prozent) leidet die Konzentration, wenn die Kinder auf der Rückbank spielen, streiten oder sich daneben benehmen. Ein Fünftel (20 Prozent) gab in einer Umfrage des Automobilherstellers Nissan sogar zu, dass sie in der Folge die Verkehrsregeln vernachlässigen.

Demnach wenden Eltern die Augen von der Straße ab oder nehmen die Hände vom Lenkrad. Der Blinker wird nicht gesetzt, die Fahrspur versehentlich verlassen oder sogar eine rote Ampel überfahren. Meist kommen Familien dadurch erst später oder schlecht gelaunt am Ziel an, auch weil sich der Fahrer manchmal mit dem Partner oder anderen Verkehrsteilnehmern streitet.

Doch was sind eigentlich die größten Stress- und Störfaktoren auf der Rückbank? Angeführt wird die Liste von Wutanfällen mit Weinen und Geschrei (67 Prozent). Es folgen Streitigkeiten zwischen Geschwistern oder Freunden im Fond (60 Prozent) und Tritte gegen die Rückenlehne des Fahrersitzes (45 Prozent).

In ihrer Verzweiflung greifen Eltern zu verschiedensten Maßnahmen: 18 Prozent delegieren das Fahren an eine andere Person, elf Prozent nutzen öffentliche Verkehrsmittel und neun Prozent meiden generell Autobahnen oder viel befahrene Straßen, wenn sie mit Kindern unterwegs sind. Die meisten Eltern setzen aber darauf, die Sprösslinge zu beschäftigen: mit Smartphones und Tablets (34 Prozent), Musik (52 Prozent) sowie Spielzeug oder Büchern (55 Prozent).

Aber auch moderne Fahrzeugtechnik kann Eltern dabei helfen, entspannter ans Ziel zu kommen. Knapp die Hälfte der Eltern (48 Prozent) ist durch Fahrerassistenzsysteme wie autonomer Notbremsassistent, Spurhalteassistent oder Tempomat gelassener. Bei 25 Prozent beeinflussen Fahrhilfen die Wahl eines neuen Autos.

„Eltern wissen, dass Familienausflüge nicht immer einfach sind und für den Fahrer eine stressige Zeit bedeuten können“, erklärt Jean-Philippe Roux, General Manager Crossovers bei Nissan Europe. „Sicheres Fahren und Konzentration sollten für den Fahrer immer oberste Priorität haben. Wenn er in einem Auto unterwegs ist, dessen Technologie potenziell gefährliche Situationen vorhersagen und verhindern kann, sorgt das für mehr Ruhe am Steuer und hilft ihm, sich voll und ganz auf die Straße zu konzentrieren.“

Ein Beispiel für solche Technik ist der Nissan ProPILOT. Das intelligente Fahrerassistenzsystem unterstützt beim Lenken, Beschleunigen und Bremsen auf der Autobahn – ob nun im Stau oder bei schnelleren Fahrten. Dadurch wirkt der ProPILOT Müdigkeit und Stress im Alltag entgegen und trägt so zur Verkehrssicherheit bei. Das System ist bereits seit Anfang 2018 für den vollelektrischen Nissan LEAF verfügbar und hält jetzt auch Einzug in den Crossover Qashqai. Im Laufe des Jahres soll der X-Trail noch folgen.

Weitere nützliche Assistenzsysteme sind unter anderem ein intelligenter Notbremsassistent, der Unfälle vollständig vermeiden oder zumindest deren Folgen minimieren kann, der Around View Monitor mit der beim Einparken nützlichen 360-Grad-Rundumsicht sowie ein Querverkehrswarner, der beim Parken und Rückwärtsfahren auf querenden Verkehr hinweist.

Beim Qashqai wird ProPILOT in Kombination mit allen Xtronic- oder DCT-Antriebs-Versionen ab der Ausstattungslinie N-Connecta gegen Aufpreis angeboten. Für die Fahrzeuge mit manuellem Gangwechsel gibt es das Fahrassistenz-Paket PRO mit dem Intelligenten Lenkassistenten für selbständiges Spurhalten und dem adaptiven Geschwindigkeits- und Abstandsassistenten, der ebenfalls ab N-Connecta zusätzlich geordert werden kann. Beim Qashqai Tekna und Tekna+ sind die beiden Systeme jeweils Standard.

Nissan Qashqai N-WAY

Nissan Qashqai N-WAY (Foto: Nissan)

Nissan Qashqai: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100km): 5,8-3,8; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 154-100; Effizienzklasse B-A+ (Werte nach Messverfahren UN/ECE 101 und VO(EG)715/2007).

Nissan X-Trail: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100km): 6,5-5,2; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 168-137; Effizienzklasse C-A (Werte nach Messverfahren UN/ECE 101 und VO(EG)715/2007).

Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren VO(EG)715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Nissan Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

Nissan LEAF 40 kWh: Stromverbrauch (kWh/100 km): kombiniert von 20,6 bis 19,4; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km; Effizienzklasse: A+.

Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren gemäß VO(EG) 715/2007 in der gegenwärtig geltenden Fassung 2017/1347 (WLTP) ermittelt.

Null CO2-Emissionen bei Gebrauch (bei Verwendung von Energie aus regenerativen Quellen). Verschleißteile nicht inbegriffen. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und dem Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Kraftstoffverbrauch/Stromverbrauch und die CO₂-Emissionen eines Elektrofahrzeugs hängen von der effizienten Verwendung des Kraftstoffs/Energieinhalts der Batterie durch das Elektrofahrzeug ab und werden vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren (z. B. Umgebungsbedingungen) beeinflusst.


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