Ein Ausblick auf die Mobilität der Zukunft

6.4.2018. Im Jahr 2020 startet ein neues Zeitalter. Nicht nur, weil sich die spektakuläre Doppel-Zwanzig dafür anbietet. Sondern weil eine komplett neue Generation von vernetzten und intelligenten Elektro-Autos durchstarten und die Mobilität revolutionieren wird. Das Beste daran: es sind nur noch zwei Jahre bis zum Start. Der Countdown läuft!

Warum reden wir also so gern von der guten alten Zeit? Ist es nicht tatsächlich sinnvoller, sich eine blühende Zukunft vorzustellen und vielleicht sogar an ihr zu arbeiten? Das kann beim Thema Mobilität nicht so schwer sein. Eine Welt ohne Emissionen, ohne Frustration beim täglichen Pendeln und ohne lärmenden Großstadtverkehr. Wer könnte da widerstehen?

Wenn man sich einen solchen Alltag in allen Farben ausmalt – vom geräuschlosen Bio-Antrieb bis hin zum automatischen Chauffeur, der einem lästige Alltagsfahrten abnimmt – kann man es eigentlich kaum erwarten. Eine Illusion ist das nicht. Wichtige Schritte sind bereits getan!

WERBUNG:

Die vielseitigste aller Antriebsquellen

Auf dem Weg in das neue Mobilitäts-Zeitalter sind elektrische Antriebe ein wichtiger Schnitt. Schließlich machen sie lautloses, effizientes und emissionsfreies Fahren möglich. Vor allem, wenn Akkus an öffentlichen Solar-Ladestationen, mittels Strom aus Windkraft oder aus Biomasse, CO2-neutral geladen werden.

Dass die Batterie- und Antriebstechnik schon heute alltagsreif ist, beweisen aktuelle Modelle wie e-Golf (2) oder e-up!(3).

Und Reichweitendiskussionen dürften spätestens mit Erscheinen der neuen Modelle beendet sein. Denn der kompakte I.D., das SUV I.D. CROZZ und der Bulli-Nachfolger I.D. BUZZ werden bis zu 600 Kilometer mit einer Akkuladung schaffen. Und Lademöglichkeiten wird es genug geben – möglicherweise bis hin zu induktiven Parkflächen, bei denen zum Aufladen nicht einmal Kabel und Stecker benötigt werden.

Auto und Heim perfekt vernetzt

Eng mit dem Thema verknüpft, entwickelt sich auch die Vernetzung weiter. Vom Frühstückstisch aus das Auto auf die gewünschte Temperatur einstellen – das geht schon heute. Ins Auto steigen und ein Hörbuch, die Musik oder das Radioprogramm aus der Küche weiterhören – ebenfalls einfach. Schon bald können wir aber auch aus dem Stau erkennen, wer zu Hause klingelt oder von unterwegs die Heizung regeln. Das zeigte die Studie BUDD-e schon 2016.

Doch Vernetzung heißt auch, dass Fahrzeugflotten sowohl untereinander als auch mit Verkehrsleitsystemen kommunizieren. Ampelphasen, Geschwindigkeitsbegrenzungen oder komplette Fahrspuren können in Zukunft dem jeweiligen Verkehrsaufkommen angepasst werden. Staus würden weitestgehend verschwinden und der so lästige und unökonomische Akkordeon-Effekt im dichten Verkehr gar nicht erst entstehen. Und ganz nebenbei heben die elektronischen Fahrassistenten an Bord die individuelle Verkehrssicherheit auf ein Niveau, das Unfälle immer unwahrscheinlicher werden lässt.

Autopilot zieht 2025 in die I.D.-Flotte ein

Die Weiterentwicklung und vor allem Verknüpfung dieser modernen Assistenzsysteme verleiht Elektroautos immer mehr autonome Fähigkeiten, – bis hin zum vollautomatisierten Fahren. Was bei Volkswagen jetzt noch etliche Versuchsfahrzeuge sind, wird im kommenden Jahrzehnt in Serie gehen. Dann wird im I.D. VIZZION der Auto-Pilot sämtliche Informationen von Sensoren, Kameras und Verkehrsleitsystemen sicher und verlässlich interpretieren und selbst längere Strecken selbständig zurücklegen. Während die Insassen die Zeit in einer lichtdurchfluteten Lounge verbringen, übernimmt die Technik das Lenkrad. Schon bald heißt es also: „Einsteigen bitte – Ihr automatischer Chauffeur ist zur Abfahrt bereit!“

I.D. – die Revolution. Der erste Volkswagen auf der völlig neuen Elektrofahrzeug-Plattform. Der erste Volkswagen, der für das automatisierte Fahren vorbereitet ist.
(Foto: Volkswagen AG)

1 Das Fahrzeug ist eine Studie und unterliegt daher nicht der Richtlinie 1999/94 EG.
2 e-Golf: Stromverbrauch, kWh/100 km: kombiniert 12,7; CO₂-Emission kombiniert, g/km: 0; Effizienzklasse: A+.
3 Stromverbrauch e-up! 60 kW/82 PS in kWh/100 km: 11,7 (kombiniert), CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+.
4 Die Fahrzeuge sind Studien und unterliegen daher nicht der Richtlinie 1999/94 EG.