Entwicklung dedizierter Plattformen wird zur wichtigsten Strategie für Elektroauto-OEMs weltweit

Frost & Sullivan: Durchschnittliche Stückzahl bei der Elektroauto-Produktion steigt je nach Plattform bis 2025 um das Zehnfache an

15.5.2018 Frankfurt am Main. Die Frost & Sullivan Studie Electric Vehicle Platform Strategy of Global Passenger Vehicle OEMs, Forecast to 2025 untersucht die entscheidenden möglichen Plattformstrategien der wichtigsten Erstausrüster (engl. original equipment manufacturers, OEMs) sowie deren Ansatz bei der Infrastruktur für Elektrofahrzeuge (engl. electric vehicle, EV).

Sie liefert zudem eine Vergleichsanalyse der zukünftigen EV-Plattformstrategien der OEMs sowie beliebte Trends, die sich aus der Einführung dedizierter EV-Plattformen ergeben.

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Elektrofahrzeuge mit großer Reichweite werden wegen der strengen Emissionsrichtlinien erwartungsgemäß mehr und mehr gefragt sein. Eine Möglichkeit, die Reichweite zu vergrößern, besteht darin, die Entwicklung von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen (engl. battery electric vehicles, BEVs) auf extra dafür vorgesehenen EV-Plattformen zu unterstützen.

Die Studie von Frost & Sullivan hat ergeben, dass die dedizierten Plattformen die Bedenken der Kunden wegen der geringen Reichweite der EV signifikant reduzieren, da diese es den OEMs ermöglichen, Elektroautos mit großer Reichweite auf den Markt zu bringen. Zudem werden die OEMs höhere Verkaufszahlen erzielen, da sie auf diese Weise zukünftige Emissionsregelungen leichter einhalten.

„Über die Investitionen in die Entwicklung spezifischer Plattformen hinaus müssen OEMs in Batterietechnologie und Ladeinfrastruktur investieren, um Elektrofahrzeuge für Kunden attraktiv zu machen. Wir sehen bereits eine Dringlichkeit für OEMs, eine rückwärtsgerichtete vertikale Integration einzugehen, um bei der Herstellung Kapazitäten zum Bau von Elektroautos zu schaffen,” sagt Vishwas Shankar, Mobility Research Manager bei Frost & Sullivan.

Einige der Herausforderungen konzentrieren sich auf die hohen Kosten für die Entwicklung von EV-Plattformen, wie auch das Ausbalancieren des Fahrzeugportfolios zwischen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und solchen, die spezifisch auf Elektroautos ausgerichtet sind. In die Entwicklung von Verbrennungsmotoren und dedizierten Plattformen sind große Investitionen geflossen. OEMs müssen den optimalen Produktmix finden, um die Kapitalrendite von sämtlichen Plattformen zu erhöhen und gleichzeitig die Emissionsregelungen einzuhalten.

Anzeichen sprechen dafür, dass China zum größten Markt für Elektrofahrzeuge in 2025 werden wird, gefolgt von Europa und Nordamerika. Das schafft Möglichkeiten für die wichtigsten OEMs der Welt, ihren Marktanteil zu erhöhen, in dem sie Kooperationen mit chinesischen OEMs eingehen, um spezifische, auf den chinesischen Markt zugeschnittene Modelle auf dedizierten Plattformen zu entwickeln.

„Bis 2025 wird die durchschnittliche Zahl der Elektroautoproduktion pro Plattform um rund das Zehnfache im Vergleich zu den heutigen Produktionszahlen ansteigen. Volkswagen, Renault-Nissan-Mitsubishi und Daimler werden zu den führenden Herstellern von Elektroautos,” fügt Shankar hinzu.

Weitere kostenfreie, englischsprachige Informationen zu dieser Studie finden Sie hier: https://goo.gl/QPcjxH.

Die Studie Electric Vehicle Platform Strategy of Global Passenger Vehicle OEMs, Forecast to 2025 ist Teil des globalen Frost & Sullivan Mobility Growth Partnership Services Programms.