Groupe PSA erhöht die SUV-Produktionskapazität in Europa

1.6.2018. Mit der als Teil des „Push to Pass“-Plans gestarteten Produktoffensive von Kernmodellen haben die fünf Marken der Groupe PSA – Peugeot, Citroën, DS Automobiles, Opel und Vauxhall – kürzlich elf SUV-Modelle eingeführt, die im ersten Quartal 2018 zusammen 250.000 Zulassungen in Europa erreichten.

Über denselben Zeitraum stieg der Anteil der Gruppe am europäischen SUV-Markt deutlich auf 16,9 Prozent zu Beginn des Jahres 2018 an.

Ende März zählte die Groupe PSA zu den Spitzenreitern im Segment. Die Offensive geht dabei unvermindert weiter: Mit der Einführung des Citroën C5 Aircross im September in Europa.

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Um das rasche und nachhaltige Wachstum der Verkaufszahlen und die unternehmerische Flexibilität – einen wichtigen Leistungstreiber – zu unterstützen, hat die Gruppe entschieden, die Produktionskapazitäten in Europa zu erhöhen. Dazu werden alle verfügbaren Ressourcen und Möglichkeiten genutzt:

Die Produktion des Citroën C5 Aircross startet in Rennes, Frankreich, und läuft parallel zum Peugeot 5008.

Sobald die Produktion in Rennes ihre volle Kapazität erreicht, wechselt der Peugeot 5008 ab März 2019 auf die Linie von Peugeot 3008 und Opel Grandland X im französischen Sochaux.

Sobald wiederum die Kapazitätsgrenze im Werk Sochaux erreicht wird, wandert die Produktion des Opel Grandland X ab Mitte 2019 sukzessive nach Eisenach in Deutschland.

Mit dem industriellen Anlauf sind entsprechende Investitionen verbunden, die jedes Werk in die Lage versetzen werden, eine hervorragende Leistung, hohe Produktionszahlen und beste Qualität zu liefern.

Diese durch die Performance-Pläne ermöglichten Produktionsverteilungen werden im Einklang mit der „New Momentum for Growth“-Vereinbarung durchgeführt, die fünf von sechs französische Gewerkschaften im Juli 2016 unterzeichnet haben. So werden weiterhin eine Million Fahrzeuge in Frankreich produziert. Die neuen Zuordnungen sind darüber hinaus Ergebnis der mit den Arbeitnehmervertretern in Deutschland verhandelten Übereinkünfte und Teil des Opel/Vauxhall-Performance-Plans.

Yann Vincent, Executive Vice President, Manufacturing & Supply Chain, sagt: „Diese Fahrzeugzuteilungen zeigen, dass die wirtschaftliche Leistung entscheidend für eine langfristig hohe Kapazitätsauslastung ist. Mit unseren flexiblen Produktionsmöglichkeiten, die wir mit der Übernahme von Opel nochmals erweitert haben, können wir die steigende Kundennachfrage nach SUVs stillen.“

Opel/Vauxhall CEO Michael Lohscheller fügt hinzu: „Die Produktion des Grandland X im Werk Eisenach zeigt deutlich den Investitionswillen der Groupe PSA in Deutschland und das Vertrauen in Opel. Das wird uns helfen, profitabel, elektrisch und global zu werden.“

Diese Verteilung, die durch die modularen Plattformen ermöglicht wird, komplettiert die weltweite und auf mehrere Werke ausgerichtete SUV-Produktionsstrategie:

Peugeot 2008: Produktion in Mulhouse (Frankreich), Porto Real (Brasilien), Wuhan (China)

Peugeot 3008: Produktion in Sochaux (Frankreich), Chulai (Vietnam), Gurun (Malaysia) und Walvis Bay (Namibia)

Peugeot 4008: Produktion in Chengdu (China)

Peugeot 5008: Produktion in Rennes und Sochaux (Frankreich), Chulai (Vietnam) und Chengdu (China)

C3 Aircross: Produktion in Saragossa (Spanien)

C4 Aircross: Produktion in Wuhan (China)

C5 Aircross: Produktion in Rennes (Frankreich) und Chengdu (China)

DS 7 Crossback: Produktion in Mulhouse (Frankreich) und Shenzhen (China)

Opel/Vauxhall Grandland X: Produktion in Sochaux (Frankreich), dann in Eisenach (Deutschland) und Walvis Bay (Namibia)

Opel/Vauxhall Crossland X: Produktion in Saragossa (Spanien)

Opel/Vauxhall Mokka X: Produktion in Saragossa (Spanien) und Bupyeong (Korea)

Aktuell verfügt Groupe PSA über 17 Produktionswerke in neun europäischen Ländern.