Lexus ES 300h mit digitalen Außenspiegeln

12.2.2020 Köln. Kameras statt Außenspiegeln: Im ES 300h (Kraftstoffverbrauch kombiniert (korrelierte NEFZ Werte): 4,6 – 4,4 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert (korrelierte NEFZ Werte): 106 – 100 g/km) ersetzt Lexus erstmals in Europa die konventionellen Außenspiegel durch ein digitales Kamerasystem.

Europapremiere feiert die neue Technologie auf dem Genfer Automobilsalon 2020 (Publikumstage 5. bis 15 März), gleichzeitig findet der Marktstart in Deutschland statt. Eingeführt hat Lexus die Technik erstmals 2018 in Japan – als weltweit erster Hersteller in einem Großserienfahrzeug.

Anstelle konventioneller Außenspiegel verbessern kompakte und hochauflösende Außenkameras, die ihre Bilder auf Monitore im Innenraum übertragen. Diese bieten unter allen Fahrbedingungen eine verbesserte Sicht auf den Bereich hinter und unmittelbar neben dem Fahrzeug, reduzieren oder beseitigen gleichzeitig die toten Winkel. Dank der automatischen Weitwinkelfunktion wird das Abbiegen und Rückwärtsfahren deutlich komfortabler und sicherer.

Ergonomisches Design

Dank des ergonomischen Designs sind weniger Kopfbewegungen nötig als bei konventionellen Außenspiegeln, um die Fahrzeugumgebung im Blick zu behalten. Die beiden Fünf-Zoll-Farbmonitore sind am Fuß der A-Säulen positioniert, auf der gleichen Höhe, auf der sich sonst die Außenspiegel befinden und liegen damit im intuitiven Sichtfeld.

Die Kameras befinden sich in schlanken aerodynamischen Gehäusen, die zu den eleganten Linien des ES passen und kleiner sind als konventionelle Spiegelgehäuse. Dadurch tragen sie zur Verringerung von Windgeräuschen bei und vergrößern das Sichtfeld des Fahrers nach schräg vorne. Eine integrierte Heizfunktion verhindert das Zufrieren und Beschlagen, die Anordnung schützt vor Regentropfen und Schneeflocken. Per Tastendruck kann der Fahrer jederzeit die Enteiserfunktion einschalten. Das System verfügt zudem über eine Abblendautomatik, so dass die Blendwirkung nachfolgender Fahrzeuge bei Dunkelheit reduziert wird.

Automatisch erweitertes Sichtfeld

Setzt der Fahrer den Blinker oder legt den Rückwärtsgang ein, bietet das digitale Rückspiegelsystem automatisch ein vergrößertes Blickfeld auf den Bereich neben und hinter dem Fahrzeug. Tote Winkel werden beseitigt und sicherere Fahrmanöver ermöglicht. Ein Symbol in der Bildschirmecke macht den Fahrer auf die geänderte Ansicht aufmerksam. Ist der Richtungs- oder Spurwechsel oder das Parkmanöver beendet, kehrt das System automatisch zur Standardeinstellung zurück. Der Fahrer kann die Weitwinkelansicht auch manuell anwählen oder die Funktion abschalten. Auch ein Totwinkel-Assistent ist integriert.

Darüber hinaus kann der Fahrer die Bilder in den Monitoren wie konventionelle Außenspiegel über Bedientasten in der Fahrertür einstellen. Über eine Menüfunktion lassen sich Systemeinstellungen wie zum Beispiel die Helligkeit anpassen. Bei parkendem Fahrzeug werden die Außenspiegel automatisch eingeklappt.

Automatische Hilfslinien

Für das sichere Manövrieren des Fahrzeugs beispielsweise beim Einparken erscheinen auf den Monitoren bei Einlegen des Rückwärtsganges Hilfslinien, die 20 und 50 cm seitlichen Abstand zum hinteren Stoßfänger sowie 50 cm Abstand zu den Fahrzeugseiten anzeigen. Sie sind nicht nur auf den Live-Bildern der Kamera sichtbar, sondern auch im Multifunktions-Display, wo das Fahrzeug aus der Vogelperspektive dargestellt wird.

Beim Fahren helfen die Hilfslinien zur Einschätzung des Sicherheitsabstands zu anderen Verkehrsteilnehmern. Ist der Lexus ES 300h mit bis zu 70 km/h unterwegs, zeigen die Linien einen Abstand von fünf, zehn und 15 Metern an, bei höherem Tempo gibt es eine zusätzliche Linie für 30 Meter Abstand.

Lexus ES 300h mit digitalen Außenspiegeln (Foto: Lexus)


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